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DAS AUSFLÜGE-SPECIAL

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Osten: Im Kanu auf der Wümme


Auf diesem Bild sind zwei Leute bei einer Kanufahrt zu sehen. Foto: pixelio.de/Albrecht E. Arnold

Mit drei Knoten auf dem Fluss.
Foto: pixelio.de/Albrecht E. Arnold

Das dichte Gewässernetz im Bremer Umland eignet sich hervorragend für ruhigen Wassersport. Wümme, Kuhgraben, Torfkanal und Kleine Wümme bieten insbesondere Anfängern optimale Voraussetzungen für einen entspannten, aber erlebnisreichen Ausflug im Kanadier oder Kajak.



Mehr Infos zum Thema

Länge: ca. 20 Kilometer (rund sechs Stunden)
Bootsverleiher: Kanu-Scheune, Bootshaus Ramke, Kanuverleih Hermann Claus
Einkehr: Restaurant Kuhsiel, Gartelmann's Gasthof
Routenplaner


Wer kein eigenes Boot besitzt, startet automatisch bei einem Bootsverleiher. Ein Zweier- oder Dreier-Kanu bzw. –Kajak kostet ca. 25 Euro pro Tag. Anfänger werden das Kajak mit dem Doppelpaddel leichter bewegen können, als das Kanu mit seinem Stechpaddel. Zwei Verleiher befinden sich nahe der Universität an der Kleinen Wümme, ein weiterer liegt kurz hinterm Ortseingang von Lilienthal an der Wörpe. Hier startet diese Tour.

Nach einem kurzen Stück auf der Wörpe geht es flussabwärts auf der Wümme Richtung Blockland. Wenn im rechten Ufergrün ein Schild mit der Zahl acht auftaucht, muss man links in einen dicht bewachsenen Kanal abbiegen. Bevor der Kuhgraben Richtung Universität passiert werden kann, muss zunächst das Wasserniveau ausgeglichen werden. Die rund sieben Meter breite und 30 Meter lange Schleuse Kuhsiel müssen Kanuten selbst bedienen. Nach einer halben Stunde gibt das Binnentor schließlich den Blick frei auf den Stadtrand von Bremen.

Nachdem die Autobahn unterquert ist, liegt bereits die Uni neben uns. Jetzt biegen wir rechts ab auf die Kleine Wümme, die uns zwischen Stadtwald und Unisee zum Gehrken Stau führt. Diese zweite, wesentlich kleinere Schleuse wird mit einer Handkurbel bedient. Dahinter liegt der äußerst enge, aber ungemein idyllische Torfkanal.

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Er führt uns zurück zur Wümme. Wer noch genügend Kraft hat, tritt jetzt den harten Rückweg gegen die Strömung an. Alle anderen können sich erst mal im Gasthof stärken oder sich gleich vom Bootsverleiher mit dem Auto abholen lassen.

von Florian Preuß