szmtag
 
 

DAS AUSFLÜGE-SPECIAL

<< zurück

Westen: Wanderung durch den Urwald


Auf diesem Bild ist eine Waldlichtung zu sehen. Foto: pixelio.de/Birgit Meyke

Die Bäume haben hier eine lange Geschichte.
Foto: pixelio.de/Birgit Meyke

Dieses Ausflugsziel ist etwas weiter entfernt, doch die Anreise über die A 28 (Ausfahrt Hude) lohnt sich allemal. Direkt hinter der Autobahn liegt der vielleicht eindrucksvollste Wald Niedersachsens. Im Hasbruch erwarten den Wanderer eine tausendjährige Eiche und ein 40 Hektar großer Urwald.



Das Auto kann man ideal am Forstamt an der Vielstedter Straße unweit der Autobahn parken. Hier beginnt der 630 Hektar große Wald mit den riesigen Eichen und Hainbuchen. Wir folgen der Liebesallee schnurgerade in den Wald hinein und orientieren uns dann am Schild „Friederikeneiche“. Dieser Baum ist 30 Meter hoch, hat einen Umfang von 7,50 Meter und ist mehr als 1200 Jahre alt. Er zählt damit zu den ältesten Eichen Deutschlands.

Mehr Infos zum Thema

Länge: ca. 5 Kilometer
Special: komplettes Naturschutzgebiet
Einkehr: Vielstedter Bauernhaus Routenplaner

Von „Friederike“ führt ein Urwaldpfad bis zum Hohenbökener Weg. Von hier aus folgen wir der Beschilderungen zur Jagdhütte und bestaunen zwischendurch zwei mystische Eichen-Skulpturen des Huder Bildhauers Wolf E. Schultz. Sie plädieren für einen bewussten Umgang mit der Natur und passen mit dieser Aussage perfekt in die Umgebung, denn seit 1997 ist der gesamte Hasbruch Schutzgebiet. Der 40 Hektar große Urwald bleibt sich außerdem vollkommen selbst überlassen.

Das meistbesuchte Ausflugsziel im Hasbruch ist die 1858 erbaute Jagdhütte, die der herzoglichen Familie als Unterkunft diente. Heute laden Tische und Bänke auf einer Lichtung zur Rast ein. Nach dieser Ruhepause wartet noch ein eindrucksvolles Naturdenkmal auf uns. Hinter der Jagdhütte überqueren wir die Bäche Brookbäke und Hohlbäke und folgen dem Weg,

Mehr Artikel zum Thema

bis ein Schild uns zur Amalieneiche führt. Der einst mächtigste und schönste Baum im ganzen Land stürzte 1982 im Alter von 1250 Jahren unbemerkt um. Seither pilgern Wanderer zu den monströsen Überresten des Naturwunders.

von Florian Preuß