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RADTOUREN

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Auf den Spuren der Liebe


Auf diesem Bild sieht man die Museumseisenbahn Pingelheini. Foto: frei

Der rüstige Pingelheini bei voller Fahrt.
Foto: frei

Ausgangspunkt dieser 32 Kilometer langen Radtour ist Thedinghausen. Das beschauliche Örtchen nahe der Weser erreicht man im ganz normalen Bahnverkehr oder mit der wunderschönen 50er-Jahre-Museumsbahn Pingelheini an ausgesuchten Tagen (1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstsonntag) ab Bremen-Kirchhuchting (Fahrradmitnahme kostenlos).


Die erste Station der offiziellen "Liebes-Tour" ist der Erbhof von Thedinghausen. Den Herrensitz der Weserrenaissance ließ der Bremer Erzbischof Johann Friedrich für seine Geliebte um 1620 erbauen. Heute finden hier Trauungen und Hochzeitsfeiern statt. Passende Hochzeits-Autos lassen sich am 1. Mai vor Ort finden, wenn Tausende Oldtimer-Fans mit ihren Fahrzeugen den Erbhof bevölkern. Über Lunsen und Morsum führt die Tour nach Intschede, wo die Weser auf einem spektakulären Stauwerk überquert wird. Weiter geht es entlang des Schleusenkanals nach Etelsen, wo das gleichnamige Schloss besichtigt werden kann.

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Wer mag, kann jetzt weiterradeln nach Achim, wo u.a. die historische Hofanlage "Haus Clüver", die Achimer Windmühle und natürlich die Innenstadt mit ihren Bars und Cafés auf Besucher warten. Oder man fährt über die Uesener Weser-Brücke zurück nach Thedinghausen. Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann den Heimweg auch ohne Zug antreten und der Weser für 20 weitere Kilometer folgen. Mehrere Badeseen samt Eisverkäufern versprechen Abkühlung an heißen Tagen.

User-Tipp:

Unser User Marco Habisch hat noch einen weiteren Tipp für diese Tour:
"Die Weserfähre "Gentsiet" finde ich interessanter als z.B. das Weserwehr bei Intschede. Der Fährbetrieb zwischen Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen läßt sich bis zur Mitte des 18. Jahrhundert zurück verfolgen und endete 1959. Seit 2001 gibt es einen Fährverein, der seit 2005 eine eigene Fähre (die "Gentsiet") besitzt und vom 1. Mai bis 3. Oktober, jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr Radfahrer und Fußgänger über die Weser befördert."


von Florian Preuß