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NACHGEFÜHLT: TEIL 8

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"Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte"


Auf diesem Bild sieht man ein Auge und ein Augenbrauenpiercing. Foto: Pixelio/ClaudiaN.

Bloß nicht zwinkern!
Foto: Pixelio/ClaudiaN.

Können die Augen unseren Lippen die Kommunikation abnehmen? Das wäre zumindest die logische Konsequenz, wenn der Blick mehr als das Wort gilt. Tatsächlich ist da etwas dran. Denn selbst wenn wir keine Sätze formulieren, sprechen unsere Augen doch Bände.


Die Brauen, die Lider und die Pupillen verraten nämlich, was in uns vorgeht: Wut, Skepsis oder auch Freude hinterlassen ihre Spuren. Bei bestimmten Impulsen können wir die Reaktion unseres Körpers einfach nicht beeinflussen. Zum Beispiel geht die Braue nach oben, wenn wir etwas Unglaubwürdiges hören. Auch die Pupillen reagieren, ohne dass wir es merken und steuern könnten. Fazit: Bei genauer Betrachtung unseres Gegenübers können wir ihn also wirklich besser einschätzen, als wenn wir den schnöden Worten Glauben schenken. Denn nicht nur Tränen, auch Augen lügen nicht.


von Rike Füller