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Popp-Kultur
Ein Mal gepoppt, nie mehr gestoppt: Looner
lassen's knallen. Leder, Lack und Latex hängen ja mittlerweile schon als ältere Hüte gleich neben Handschellen mit pinkem Fellbezug an der Garderobe sexueller Revolutionäre. Fetische sind nicht neu und längst in den meisten Spielarten als harmlose Marotten akzeptiert. Mal gucken, wie es da den neusten Trendsettern der Fetisch-Szene ergeht, den Luftballonfetischisten. Die so genannten Looner lassen sich in drei Gruppen unterscheiden: Popper, Semi-Popper und Non-Popper. Die Popper lassen es gern selbst knallen, viele von ihnen haben aus der Angst vorm Knall eine Lust am Knall entwickelt, die sich mit kreativer Zerstörungsfreude paart. Alle Varianten des Knallen-Lassens – vom Zerstechen bis zum Kaputtreiten und Überblasen – reizen sie aus. Die Non-Popper sind das Gegenstück. Bei ihnen platzt nichts; ganz im Gegenteil baut der Non-Popper eine teilweise sogar innige Beziehung zum Luftballon, seinen Farben, seiner Haptik und Latexhaut auf. Der Semi-Popper lässt es manchmal knallen und manchmal nicht. Die häufigste Form der Semi-Popper ist eher passiv und sieht anderen lieber beim Luftballonkillen zu. Bei ihm liegt natürlich auch der Hauptabsatzmarkt für kommerzielle Bilder und Videos auf dem Ballonfetisch-Sektor. Da sieht man dann Frauen, die barfuss oder mit High-Heels Luftballons zertreten. Blow it up, Baby! |
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