"Jetzt werden erst einmal die Vorarbeiten erledigt", sagt Andrea Bischoff, stellvertretende Sprecherin der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Erst am Dienstag gehen die eigentlichen Flächenarbeiten los.
Am Donnerstag, 3. Mai, rücken dann die Bagger an. Denn das Areal zwischen Messehallen und Hauptbahnhof muss aufgerissen werden, um das alte und marode Stromnetz inklusive der Kabelschächte zu erneuern. Um die Unannehmlichkeiten in den kommenden Monaten möglichst klein zu halten, werden die Arbeiten in sechs Abschnitten organisiert, von denen höchstens drei zur selben Zeit geöffnet werden. "Es werden immer mindestens 40 Prozent der Parkfläche frei bleiben", sagt Bischoff, zu Großveranstaltungen werde es Sonderregelungen geben. Dauerparker sind nicht betroffen. Auch der sonntägliche Flohmarkt wird regelmäßig stattfinden können. Anfang Oktober, bevor der Freimarkt los geht, soll die neue Elektrik dann zur Verfügung stehen.
Das Stromnetz der Bürgerweide stammt noch aus den 60er-Jahren und muss dringend erneuert werden. Die Bauarbeiten werden nach jetzigem Stand mindestens 5,8 Millionen Euro kosten. Das Geld kommt größtenteils aus einem Sondertopf des Bauressorts. Im Vorfeld gab es Streit um die Kosten: Die Schausteller, die mit ihren Fahrgeschäften die Hauptmieter auf der Bürgerweide sind, befürchten, dass die Kosten mittels höherer Gebühren auf sie abgewälzt werden sollen. Im kommenden Jahr folgt das nächste Bauprojekt, dann wird die Wasserversorgung der Bürgerweide für rund 1,5 Millionen Euro erneuert.






Niederschlagswahrscheinlichkeit: 











Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »