
Lohse betonte, die Ausarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans werde nicht konfliktfrei verlaufen. Der Prozess biete jedoch eine echte Chance, unterschiedliche Interessen – individuelle wie wirtschaftliche – zusammenzubringen. Neben der Lebensqualität in den Wohnquartieren erwähnte Lohse dabei auch die Bedeutung der Wirtschaft. Zuletzt war, unter anderem von Seiten des Wirtschaftsressorts, kritisiert worden, dass in einem Text aus Lohses Behörde an interessierte Planer nur wenig über die Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Bremen zu finden gewesen sei.
Die Veranstaltung in der Bürgerschaft sei der Auftakt für die erste Phase der Bürgerbeteiligung, erläuterte Gunnar Polzin. Mit zwei weiteren zentralen Bürgerforen, am 7. Juni und am 12. Juli, sollen dann in dieser Phase die Gesamtziele für den neuen Bremer Verkehrsentwicklungsplan öffentlich diskutiert werden.
In der zweiten Phase sollen die konkreten Ausgangssituationen in den Stadtteilen erfasst werden, sagte Polzin. In fünf regionalen Foren würden die Bürger der einzelnen Stadtteile zu unterschiedlichen Themen zu Wort kommen. Als erstes sollen im Herbst dieses Jahres die Chancen und Mängel der bisherigen Verkehrskonzepte erörtert werden.
"Parallel dazu werden die einzelnen Schritte auch in den zuständigen Behörden diskutiert", sagte Polzin. Die Koordination der Ergebnisse übernehme dann ein Projektbeirat, in dem die Behörde und unterschiedliche Interessenverbände vertreten sind.






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