
Bevor es mit dem künftigen Weihnachtsbaum nach Hause geht, ist es beim Transport im Auto wichtig, ihn mit Spanngurten zu befestigen. Ein Holzbrett zwischen Stamm und Lehne sorgt außerdem für eine bessere Kräfteverteilung. Die Sicht aus der Heckscheibe muss in jedem Fall frei bleiben. Beim Transport auf dem Autodach rät der ADAC die Spitze des Tannenbaumes nach hinten ragen zu lassen. So kann der Fahrtwind die Äste nicht abreißen. Der Baum muss direkt am Stamm mit Spanngurten gesichert sein. Maximal 1,5 Meter darf der er über das Heck des Fahrzeugs hinausragen und soll mit einem roten Tuch gekennzeichnet sein. Wer seine Ladung falsch sichert, muss mit drei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.
Weitere Tipps gibt es für den Heimweg vom Weihnachtsmarkt. Der ADAC rät, das Auto nach dem Genuss von Glühwein oder Feuerzangenbowle stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Häufig wird unterschätzt, dass das warme und süße Getränk schnell ins Blut geht – schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden. 0,5 Promille führen zu einem Monat Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld. Ab 1,1 Promille entzieht die Polizei den Führerschein für ein halbes Jahr und es droht eine hohe Geldstrafe.
Kostenloser Winter-Check vom ADAC
Damit die Autofahrt im Winter auch ohne Tannenbaum und Glühwein problemlos verläuft, bietet der ADAC in Bremen einen kostenlosen Winter-Check am dritten und zehnten Dezember von neun bis 13 Uhr an: Bremsen, Reifen, Kühlflüssigkeit und Batterie werden auf den Prüfstand gestellt. Außerdem gibt der ADAC Tipps, um der kalten Jahreszeit vorzubeugen. Gebrauchte Schneeketten stehen im Rahmen einer Börse ebenfalls zum Verkauf, können aber auch gemietet werden.




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