
"Ich wusste, dass ich gut drauf bin", sagte der Leipziger, der im Endlauf 13,46 Sekunden bei allerdings zu starkem Rückenwind erreichte. "Dass es mit der Olympia-Norm schon im Vorlauf geklappt hat, freut mich umso mehr."
Auch über 400 Meter Hürden fiel die Norm. Silvio Schirrmeister kam auf 49,21 Sekunden und unterbot damit die Vorgabe für die Sommerspiele in London. "Es war einfach geil. Ich hatte letztes Jahr eine Durststrecke. Wenn man jetzt im zweiten Rennen Olympia-Norm läuft, dann ist das nur befreiend", bejubelte der Chemnitzer seinen starken Auftritt.
Ihren Heimauftritt in Regensburg nutzte Mittelstrecklerin Corinna Harrer zu einem Ausflug auf die 800 Meter - mit Erfolg: In 2:01,60 Minuten siegte sie nicht nur überlegen, sondern stellte auch eine deutsche Jahresbestleistung auf. Erst am Donnerstag hatte die 21-Jährige in Rom ihre persönliche Bestzeit über 1500 Meter auf 4:04,30 Minuten gesteigert. Die Olympia-Norm hatte Harrer schon am vergangenen Wochenende erfüllt.
Eine gute Leistung bot der Brite Adam Gemilli über 100 Meter: Nach 10,11 im Vorlauf legte er im Finale mit 10,08 Sekunden nach. Zweiter für den wegen eines Fehlstarts nachträglich disqualifizierten Christian Blum wurde dessen Wattenscheider Teamkollege Julian Reus (10,27). Die London-Norm (10,16 Sekunden) des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat bisher noch kein deutscher Sprinter erfüllt. Im Weitsprung siegte der Chinese Yun Zhiming mit 8,10 Metern. (dpa)











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