
Stattdessen genügt eine einfache „Sicherheitsbewertung“. Eine Rückholung des Atommülls als Option wird nahezu ausgeschlossen. Jetzt ist nur noch von einer „Bergung als Notfallmaßnahme“ die Rede. Das Ministerium will das Papier gemeinsam mit dem Länderausschuss für Atomkernenergie am kommenden Donnerstag, einen Tag vor Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben, beschließen.
Der neue Entwurf weicht in wesentlichen Punkten von den im Juli 2009 – damals noch unter Federführung von SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel -  erstellten Sicherheitsanforderungen ab. So taucht die Definition für  „Risiko“ nicht mehr auf. Das hat Folgen für die weiteren Standards – etwa bei der Freisetzung von Radionukliden. „Zusätzliche Strahlenexpositionen sollen nur in einem begrenzten Gebiet auftreten können, so dass möglichst wenige Personen einer Generation betroffen sein können“, heißt es mehr oder weniger unverbindlich. Vorher wurden konkrete Größenordnungen genannt.
Den kompletten Bericht können Sie in der Montags-Ausgabe des WESER-KURIER lesen.
 



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