Inserieren

Brände Flammeninferno in Colorado

Löschversuch
Ein Helikopter der Feuerwehr versucht durch den Abwurf von Wasser den Waldbrand einzudämmen. Foto: Bob Pearson

Etwa 4000 Häuser wurden am Sonntag (Ortszeit) evakuiert, wie der Sender CNN berichtete. Demnach breitete sich das Flammenmeer bei extrem trockenem und heißem Wetter am Wochenende in rasantem Tempo aus und bedrohte immer neue Siedlungen.

Am Golf von Mexiko sorgt dagegen der Tropensturm "Debby" in den Küstenstaaten von Louisiana bis Florida schon seit Freitag für sintflutartige Regenfälle. Am schwersten betroffen ist ausgerechnet der Sonnenscheinstaat Florida. Wie CNN meldete, werden im mittleren Teil des Staates insgesamt bis zu 38 Zentimeter Niederschlag erwartet, an manchen Stellen sogar mehr als 60 Zentimeter.

Hubschraubereinsatz
Ein Spezialhubschrauber der Feuerwehr wirft Wasser über einer Ortschaft ab. Foto: Bob Pearson

Im Feuergebiet bei Colorado Springs hätten sich insgesamt 11 000 Menschen in Sicherheit bringen müssen, berichteten Medien. So sei der nahe gelegene Ort Manitou Springs zeitweise völlig menschenleer gewesen. Die 5000 Einwohner durften nach Angaben der "Denver Post" aber am Sonntagabend wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Demnach stellte die Bundesbehörde für Katastrophenmanagement inzwischen Bundeshilfen zur Bekämpfung des Feuers zur Verfügung. Zuvor hätten die Stadt Colorado Springs und ein angrenzender Bezirk den Notstand ausgerufen. Die "Denver Post" zitierte Behördenvertreter mit den Worten, das Feuer sei sehr aggressiv.

Sorge
Anwohner beobachten die Brände mit zunehmender Sorge. Foto: Bob Pearson

Nach CNN-Angaben gibt es noch in sechs weiteren Gebieten Colorados größere Brände. Rund 70 Helikopter und Tankflugzeuge seien am Sonntag zur Unterstützung der Feuerwehrleute am Boden eingesetzt worden. Für Montag war auch militärische Hilfe geplant: Vier speziell ausgerüstete Transportflugzeuge des Typs C-130 sollten laut "Denver Post" von einem Stützpunkt im Bundesstaat Wyoming nach Colorado geschickt werden. Sie können mehr als 11 000 Liter Flüssigkeit zur Feuerbekämpfung in weniger als fünf Sekunden abwerfen, hieß es.

Der größte Brand wütet schon seit dem 9. Juni in den staatlich geschützten Arapaho- und Roosevelt-Waldgebieten. Laut Fernsehberichten wurden dort bis zum Sonntagabend bereits über 336 Quadratkilometer Waldfläche vernichtet. 2000 Feuerwehrleute seien im Einsatz.

Unkontrollierte Brände
Das Feuer am Fuß der Rocky Mountains schwelt und brennt unkontrolliert weiter, hier in einem Canyon. Foto: Bob Pearson

Eine Reihe von Feuern wurden auch aus dem benachbarten Utah gemeldet. Medienberichten zufolge leiden insgesamt zehn Bundesstaaten unter der großen Trockenheit und Hitze, so dass extrem große Feuergefahr besteht. Zugespritzt wird die Lage durch teils starke Winde und niedrige Luftfeuchtigkeit. (dpa)

Informationsaustausch
Erste Brände
© dpa
1 / 2
Ein Anwohner spricht mit einem Polizisten an einer Straßensperre über den derzeitigen Stand der Löscharbeiten. Foto: Bob Pearson


Bisher 0 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben »

Stars und Sternchen

Fotostrecke
Szenen aus dem Tatort "Unvergessen"
WESER-KURIER Kundenservice
Stadtplan
 
Nach Leichenfund in Lesumbrok
Ehemann der Toten wurde vernommen
In Bremen müssen viele Menschen in die ...
Gefängnis statt Geldstrafe
Bundespräsident in Bremen
Gauck kommt für zwölf Stunden
Schwachhausen
Runder Tisch soll über den ...
Wüstestätten-Fest im Schnoor
Viel Leben in schmalen Gassen
 
Debatte über Beamtensold
Linnert kritisiert Demonstranten
Ehemaliger Bremer Fleischwarenfabrikant ...
Karl Könecke gestorben
Insolvente Kneipenmeile im Ostertor
Interessent für "Auf den Höfen"
Neues Großstadt-Ranking
Bremen als Wirtschaftsstandort ...
Statistik für 2012
16 Tote bei Verkehrsunfällen