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Toyota startet neuerlichen Massenrückruf

Toyota RAV4
Toyota ruft erneut zahlreiche Autos in die Werkstätten zurück. Betroffen sind unter anderem Fahrzeuge des Modells RAV4. Foto: Everett Kennedy Brown

Toyota beordert erneut zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten. Bei weltweit 1,5 Millionen Wagen müssten die Spurstangen an der Hinterachse überprüft werden, erklärte die deutsche Tochter des japanischen Autobauers am Mittwoch (1. August) in Köln. In Deutschland seien rund 70 000 Autos betroffen. Es handelt sich um den Geländewagen RAV4, das Mittelklasse-Modell Avensis T27 sowie den kompakten Auris D-CAT.

In Deutschland führt Toyota den Rückruf mit Unterstützung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) durch. In Kürze werde das KBA die Halter der entsprechenden Fahrzeuge informieren und sie bitten, sich mit ihren Händlern in Verbindung zu setzen, hieß es.

In den Werkstätten muss an den hinteren Stoßstangen zum Abschluss von Einstellarbeiten eine Einstellhülse mit zwei Muttern im vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden. Bleibe diese Fixierung aus, könne in der Folge Spiel entstehen und sich die Position des Hinterrades auf die Spur verstellen. In Europa seien aber derzeit keine Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt, hieß es weiter.

Seit den Problemen vor zwei Jahren mit rutschenden Fußmatten, festklemmenden Gaspedalen und fehlerhaften Bremsen ist Toyota sehr sensibel bei Fehlern und hat bereits mehrfach freiwillig Rückrufe gestartet. So soll ein neuerlicher Image-Schaden vermieden werden. Viele der gemeldeten Vorfälle von damals entpuppten sich zwar später als Fehler der Fahrer, doch bei Toyota brachen die Verkäufe ein.

Toyota hatte in seiner Pannenserie insgesamt mehr als 10 Millionen Autos zurückgerufen.



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