
Das Hauptaugenmerk lag darauf, Mittel und Wege aufzuzeigen, wie man ein Hybridfahrzeug erkennt, um welche Art von Hybridtechnik es sich handelt, welche Gefahren von der jeweiligen Hybridtechnik bei Unfällen und daraus folgenden Rettungsarbeiten ausgehen und welche Möglichkeiten die Feuerwehr hat, diese Gefahren zu minimieren beziehungsweise ganz einzudämmen.
Ein weiteres Thema, das behandelt wurde, war laut Jörn Gätjen, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst-Stadt, ein neues Kältemittel (Bezeichnung: R1234yf) für Fahrzeugklimaanlagen und die Risiken, die es im Falle eines Unfalls birgt. Das Mittel habe zwar gegenüber seinem Vorgänger einen deutlich besseren "Treibhausfaktor", sei aber hochentzündlich und damit im Falle eines Unfalls um einiges gefährlicher, erläutert Gätjen in einer kurzen Zusammenfassung der Schulung. In seinem Sicherheitsdatenblatt schreibe der Hersteller dazu: Bei Brand ist neben Atemschutz auch ein Chemikalienschutzanzug zu tragen – und die Umgebung ist zu räumen.
Im Praxisteil wurde den Kameraden dann anhand von zwei verschiedenen Fahrzeugmodellen gezeigt, wie man eine Trennung des Hochvoltbereichs bei Hybridfahrzeugen mit Elektromotor vornehmen und welche zusätzliche Schutzausrüstung dabei getragen werden sollte.




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