Jedes Jahr erkranken laut Mitteilung der Kreishandwerkerschaft 20 000 bis 32 000 Menschen in Deutschland an Lungenentzündungen, die durch Legionellen hervorgerufen werden. Legionellen sind Bakterien, die sich im warmen Trinkwasser vermehren. "Von den Erkrankungen nehmen leider bis zu 15 Prozent einen tödlichen Verlauf", heißt es in der Mitteilung weiter, weshalb die novellierte Trinkwasserverordnung seit dem 1. November 2011 strengere Regeln vorschreibe.
In öffentlichen Einrichtungen wird das Trinkwasser schon seit einigen Jahren auf eine mögliche Belastung mit Legionellen geprüft. Neu ist nun, dass auch zentrale Warmwasseranlagen, etwa in Wohnblocks und Mehrfamilienhäusern, beim jeweils zuständigen Gesundheitsamt angezeigt und untersucht werden müssen.
Alle relevanten Details sollen im Rahmen der rund zweistündigen Veranstaltung angesprochen werden. Neben dem Obermeister der Innung werden auch die zuständigen Sachbearbeiter der Gesundheitsämter anwesend sein. Anmeldungen unter Telefon 0 42 21/96 25 50.




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