Nach 25 Jahren sind die Stuhrer jetzt wieder Ausrichter des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers. Damals wurde am Gut Varrel gezeltet. "Da waren es aber nur 800 Teilnehmer", erinnert sich Alfred Meyer. Der ehemalige Gemeindebrandmeister ist der Leiter des vierköpfigen Organisationsteams der Großveranstaltung. Kürzlich hat es laut Meyer bereits Infoabende für die Anwohner sowie einen für die Helfer gegeben. "Es waren auch etwa zwei Drittel der Angeschriebenen da", sagt er in Bezug auf die Anwohner – und freut sich, dass es keine kritischen Anmerkungen in Richtung Zeltlager gab. Auch was die Helfer betrifft, hat er gute Nachrichten. "Wir haben 500 Anmeldungen aus allen Ortsteilen", sagt Alfred Meyer. Das seien mehr als genug Helfer, vermutlich würden gar nicht alle auf einmal zum Einsatz kommen. Auch Kuchenspenden seien reichlich angekündigt.
Die Teilnehmer des Lagers brauchen auch keine Angst zu haben, auf ihren Zeltplätzen auf Wasser verzichten zu müssen. Es wurden bereits Wasserleitungen verlegt. Auch Kanalarbeiten haben schon stattgefunden. Für den heutigen Dienstag ist laut Meyer noch eine Begehung des Geländes vorgesehen. Und das ist mit insgesamt rund 120 000 Quadratmetern nicht klein. Nur drei Tage später soll der Aufbau beginnen. Zuerst wird dann das große Zelt auf dem Marktplatz errichtet. "Ab dann gibt es auf dem Gelände auch eine Nachtwache", sagt Meyer. Für den Aufbau der eigenen Zelte sind die anreisenden Jugendfeuerwehren selbst verantwortlich. Meyer geht davon aus, dass die Ersten bereits am übernächsten Freitag, 20. Juli, damit beginnen, richtig würde es dann am Sonnabend, 21. Juli, losgehen.
Wie viele Teilnehmer genau dabei sein werden, kann man bei der Kreisjugendfeuerwehr, die offiziell zu dem Lager einlädt, noch nicht sagen. Kreisfeuerwehrsprecher Matthias Thom rechnet aber mit etwa 1500 Jugendlichen sowie 500 Betreuern und Helfern. Prominenten Besuch wird es laut Thom dieses Jahr aber vermutlich nicht geben.
Das trübt bei den Teilnehmern aber keineswegs die Vorfreude auf das Lager. "Das Zeltlager ist für die Jugendlichen der Höhepunkt des Jahres", sagt zum Beispiel Rolf Lauterbach, Stadtjugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Bassum. Allein aus der Stadt Bassum seien 25 Teilnehmer dabei, weitere 15 bis 20 aus Dimhausen, 20 aus Nordwohlde und 15 aus Bramstedt. In Weyhe fiebern ebenfalls rund 100 junge Teilnehmer und 20 Betreuer aus allen Ortswehren dem Lager entgegen. "Die Stimmung ist schon bombig", sagt Gemeindejugendfeuerwehrwart Kai Sengstake, für den das Brinkumer Lager bereits das 20. Feuerwehr-Camp ist.
Insgesamt nehmen an dem Zeltlager 67 Jugendfeuerwehren teil, die meisten davon kommen aus dem Landkreis Diepholz. Die weiteste Anreise wird eine Gruppe aus Stuhrs polnischer Partnerstadt Ostrzeszów haben, gefolgt von rund 35 bis 40 Teilnehmern aus Düsseldorf.




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