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Ehemaliger ELO-Sänger Phil Bates tritt beim Sommerfestival mit dem Berlin String Ensemble auf Alter Sound in neuem Gewand

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Helmut Frank (rechts) hat es wieder geschafft und zum zweiten Mal nach 2011 Phil Bates (links) für das Sommerfestival ve
Helmut Frank (rechts) hat es wieder geschafft und zum zweiten Mal nach 2011 Phil Bates (links) für das Sommerfestival verpflichten können. Der ehemalige ELO-Sänger tritt mit einer Band, in der auch seine Frau Jo (hinten) spielt, und dem Berlin String Ensemble auf.

Stuhr. Eine Brücke zwischen Klassik und Rock, zwischen Elektronic und Orchester, zwischen Tradition und Moderne schlug das Electric Light Orchestra (ELO) in den 1970er- und und 1980er-Jahren und prägte damit einen eigenen Sound. Diesen bis dato einzigartigen Musikstil lässt Phil Bates jetzt wieder aufleben – unter anderem auch Ende August auf dem 5. Sommerfestival.

Kaum ein anderer kann die Lieder so gut wiederbeleben wie Phil Bates, denn der Engländer war selbst einmal Mitglied der international bekannten Gruppe – beziehungsweise des zweiten Teils. Zunächst hatte Mitbegründer und Produzent Jeff Lynn die Band 1987 nach ausbleibenden Erfolgen nämlich aufgelöst. Erst einige Jahre später formierte ELO-Schlagzeuger Bev Bevan das Electric Light Orchestra Part II. Bei dieser Reunion dabei: Phil Bates. Er übernahm Lynns Aufgaben als Gitarrist und Sänger.

Als waschechtem Musiker genügt es Bates jedoch mittlerweile nicht mehr, die immer noch populären Classic Rock-Songs wie "Confusion", "Mister blue sky" oder "Sweet talking woman" einfach nur nachzuspielen. "Unsere jungen Fans kennen die alten Hits vielleicht noch nicht, aber wir wollen schließlich auch dem älteren Publikum, das die Songs wahrscheinlich in- und auswendig kennt, etwas Neues bieten." Deshalb versucht sich Bates wieder stärker im Spagat zwischen Rock und Klassik und hat sich neben seiner Band, in der auch Bates Ehefrau Jo spielt, das fünfköpfige Berlin String Ensemble mit ins Boot geholt. "In dem Ensemble spielen viele fantastische Musiker. Einige von ihnen haben auch schon im Berliner Symphonieorchester mitgewirkt", schwärmt Jo Bates.

Erst sie könnten die Oldie-Hits mit komplexen Streicharrangements richtig kombinieren. "Diese Interpretationen lassen die Musik von ELO und ELO Part II in einem ganz neuen Licht erstrahlen", sagt Phil Bates. "Die Geigen und Cellos machen den außergewöhnlichen Sound perfekt." Zwar erinnere er sich noch daran, dass ELO II früher auch schon mit Smyphonie-Orchestern auf der Bühne gestanden habe, berichtet Bates, "aber da ging es dann schon sehr orchestral zu." Die Auftritte mit der neuen Formation seien dagegen beides: "Rockig und klassisch", verspricht der ELO-Sänger.

Am 31. August können sich die Besucher des 5. Sommerfestivals auf dem Gut Varrel davon selbst überzeugen. Dort wird Bates die drei Festivaltage mit seinem Auftritt eröffnen.

Es ist für den Engländer nach 2011 bereits der zweite Auftritt auf dem Festival. "Ich bin sehr stolz, dass wir einen so großartigen Musiker erneut verpflichten konnten", sagt Organisator Helmut Frank. Bates freut sich ebenfalls: "Wir haben es im vergangenen Jahr schon sehr genossen, dabei zu sein. Der Mix aus Alt-Neu ist nun zwar etwas anderes für das Publikum, aber wird sicher genauso gut."

Alter Sound in neuem Gewand

Ehemaliger ELO-Sänger Phil Bates tritt beim Sommerfestival mit dem Berlin String Ensemble auf

Zitat:

"Die Geigen und Cellos

machen den außergewöhnlichen Sound perfekt."

Ehemaliger ELO-Sänger Phil Bates



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Leserkommentare
MNienstedt am 23.05.2013 21:22

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MNienstedt am 23.05.2013 20:47
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