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Lukas-Schule setzt Spaten für neues Gebäude, das in neun Monaten fertiggestellt werden soll Erste Stiche für Millionenbau

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Bassum. Elise hatte sich mit einer Kamera bewaffnet und knipste. Die 13-Jährige wollte sich nicht entgehen lassen, wie ihre Schulleiterin Gabriele Wilk-Batram Mittwochvormittag mit den Erst- bis Viertklässlern die ersten symbolischen Spatenstiche für den Neubau der Bassumer Lukas-Schule setzte. Dafür strömten die Schüler, Lehrer und Eltern vom Schützenplatz, wo das derzeitige Gebäude der Lukas-Schule steht, zum Gelände hinter dem Feuerwehrhaus. Grundschulleiter Joachim Heffter meinte zu seinen Schützlingen, die ordentlich Erde ausbuddelten: "Ihr werdet später einmal diese Räume beziehen."

"Gut Ding will Weile haben", sagte die Schulleiterin und blickte zurück: "Seit drei Jahren haben sich die Schulverantwortlichen mit Bauplanungen befasst. Es wurde projektiert und verworfen, neu geplant, den finanziellen Möglichkeiten angepasst, verbessert und optimiert."

Das Gebäude wird eine E-Form bekommen und verfügt über Erd- und Obergeschoss, wie der beauftragte Architekt Tammo Klein erzählte. Platz finden sollen dort jeweils sechs Mittelstufenklassen für Realschule und Gymnasium, im sogenannten Querriegel finden laut Planungen drei Oberstufenklassen sowie drei Fachräume Platz. Insgesamt werde die fertige Immobilie über eine Fläche von 1100 Quadratmetern verfügen. Architekt Klein rechnet mit einer Bauzeit von neun Monaten. Der tatsächliche Beginn stehe kurz bevor. "In 14 Tagen geht es hier rund", war sich Klein sicher. Nach Angaben von Martin Batram, Vorsitzender des Trägervereins der christlich-geprägten Privatschule, kostet der erste Bauabschnitt 3,4 Millionen Euro.

Im zweiten Bauabschnitt sollen laut Gabriele Wilk-Batram und Klein weitere sechs Klassenräume hinzukommen, im dritten Bauabschnitt würden dann Aula, Mensa, der musisch-künstlerische Bereich und der Verwaltungstrakt folgen. Wann Abschnitt zwei und drei fertig sind, konnte die Schulleiterin Mittwoch noch nicht sagen. Das sei abhängig von den künftigen Schülerzahlen.

Sobald die ersten Kinder im neuen Gebäude unterrichtet werden, soll das auch das Ende der Mobilbauten bedeuten, in denen einige Klassen jetzt noch unterrichtet werden, ließ Gabriele Wilk-Batram wissen. Die Standorte am Schützenplatz und in Osterbinde - dort werden die Grundschüler unterrichtet - sollen vorerst erhalten bleiben. Auch die anwesenden Eltern waren froh, dass es jetzt mit dem Neubau losgeht. "Wir freuen uns", sagte Dagmar Döhle, Vorstandsmitglied im Trägerverein und Mutter dreier Kinder, die die Lukas-Schule besuchen. "Was lange währt, wird endlich gut." Auch die Lehrer werden den Bau beobachten. "Ich freue mich schon darauf, in dem Gebäude unterrichten zu können", sagte der Sport- und Englischlehrer Thomas Pentermann.

Von der Stadtverwaltungspitze war Mittwoch niemand anwesend, Bürgermeister Wilhelm Bäker ließ aber Grußworte übermitteln, wie Gabriele Wilk-Batram sagte. Aus der Ratspolitik war unter anderem Luzia Moldenhauer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, da. Ihre Fraktion und der Bürgermeister setzten sich auch für eine Bürgschaft für den Neubau ein, die die anderen Fraktionen CDU, Bürger-Block und Grüne mehrheitlich ablehnten (wir berichteten). Michael Gillner, Mitglied der CDU-Fraktion, schaute trotzdem vorbei.



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tommi24 am 26.05.2013 09:34
@altwaller

Da gebe ich Ihnen recht, siehe unsere "Schwarzen" in Bremen im Einklang mit einem Buunternehmen!!! Übrigens, wie vornehm ...
tommi24 am 26.05.2013 09:32
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