Einmal jährlich ist der zuständige Gruppenleiter Robert Fieweger mit Beschäftigten der Sulinger Delme-Werkstätten auf dem Wertstoffhof präsent. Immer im Frühling, da käme nach dem Frühjahrsputz viel Restmüll und eine große Menge alter Akten zusammen, waren sich die Beschäftigten am Aktenvernichter einig und schoben einen weiteren Stapel Papiere und Kontoauszüge in den Reißwolf. Für die Vernichtung von vertraulichen Akten seien die Delme-Werkstätten aufgrund regelmäßiger Zertifizierungen der richtige Partner, erläuterte Robert Fieweger. Haushaltsübliche Kleinmengen von Akten bis 70 Liter schredderten die Beschäftigten an Ort und Stelle. "Viele Leute sind Kleinunternehmer, oder bringen Dokumente aus Haushaltsauflösungen vorbei", erklärte Fieweger. Auch Stefan Neumann aus Neuenkirchen hatte Schränke und Regale ausgemistet, um die Aktenvernichtung in Anspruch zu nehmen. "Das sind die ganzen privaten Schriftwechsel mit Versicherungen, die sich über Jahre angesammelt haben", erklärte er und
fand schließlich: "Das muss schließlich alles fachgerecht vernichtet werden."
Nächster Aktionstag in Aschen
Größere Kartons mit Dokumenten und Ordnern wurden in Sicherheitsbehältern zwischengelagert und im Anschluss an den Aktionstag in den Delme-Werkstätten Sulingen mit dem stationären Aktenvernichter zerschreddert. Die besonderen Apparaturen würden das Schreddergut bis zur Unkenntlichkeit zerkleinern, heißt es in einer Broschüre der Delme-Werkstätten. Eine Rekonstruktion sei nicht mehr möglich.
Diese dürften sich einige Leute bei vorherigen Schredderaktionen sicherlich gewünscht haben. Es sei schon öfter vorgekommen, dass ein Dokument zerschreddert wurde, obwohl es eigentlich nicht zum Vernichten bestimmt war, erinnerte sich Fieweger. Am 2. Juni gibt es auf dem Wertstoffhof in Aschen erneut die Möglichkeit, sich von den Altlasten zu befreien.








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