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Für den TSV Daverden steht am heutigen Freitag in Cluvenhagen gegen Grambke das zweite Kellerduell in Folge an
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Hauptsache gewinnen

02.12.20160 Kommentare
Handball Männer Landesliga
Linksaußen Patrick Tielitz fehlt dem TSV Daverden auch im wichtigen Heimspiel gegen die SVGO Bremen. Daher müssen andere in die Bresche springen.  (Focke Strangmann (U))

Und auch am Donnerstag habe man nur mit kleinerer Flamme trainiert, meint Panitz. Doch heute Abend wollen er und seine Schützlinge wieder Vollgas geben. Und das müssen sie auch. Denn die Grün-Weißen empfangen ab 20.30 Uhr den SVGO Bremen. Für den Vorletzten aus Daverden steht das zweite Kellerduell in Folge an. Die Grambker stehen im Tableau einen Rang über dem TSV.

„Im Grunde stehen die Vorzeichen wieder genauso wie in der Vorwoche“, sagt Panitz. Am vergangenen Sonnabend verloren die Daverdener bei der HSG Nordhorn II bereits das erste Kellerduell. „Der Unterschied ist dieses Mal allerdings, dass wir zu Hause antreten.“ Ein etwas anderes Heimspiel wird die Partie gegen die Bremer aber dennoch sein. Denn der TSV empfängt seine Gäste nicht in der Langwedeler Sporthalle, sondern in Cluvenhagen.

Dass sich seine Sieben in diesem wichtigen Vergleich – mit einem Sieg stellt der TSV den Kontakt zum Mittelfeld her – zerreißen wird, da sei sich Thomas Panitz sicher. Doch der Coach des Aufsteigers hofft zudem darauf, dass seine Mannschaft die nötige Unterstützung von der Tribüne erhält: „Es ist nicht böse gemeint, aber der Funke zu unseren Zuschauern ist bislang noch nicht übergesprungen. Ich hoffe, dass die Halle in Cluvenhagen voll wird. Etwas mehr Unterstützung wäre schön. Das hätten die Jungs verdient. Gerade in solch einem wichtigen Duell wäre das von Vorteil.“

Zwar haben die Grambker im bisherigen Saisonverlauf auch erst vier Punkte eingesammelt, doch Panitz weiß um das Leistungsvermögen der Gäste. „Die sind immer noch ein Oberliga-Absteiger. Die Mannschaft musste einige Spieler abgeben, hat aber unter anderem in der Vorwoche gezeigt, dass sie guten Handball spielen kann“, sagt Panitz. Am vergangenen Spieltag verlor der SVGO knapp gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TuS Rotenburg. 24:26 hieß es nach 60 Minuten. „Die Rotenburger waren vom Spiel der Bremer ziemlich beeindruckt“, meint der TSV-Coach.

Auf die Daverdener dürfte somit viel Arbeit zu kommen. Und Panitz weiß auch, wo sich seine Mannschaft verbessern muss. Zum einen dürften sich seine Schützlinge nicht mehr so viele Fehler im Angriff leisten. Doch auch in der Deckung müsse man sich steigern. „Wir kassieren zu viele Hütten. Aber wenn wir am Ende gegen Grambke mit 41:40 gewinnen, ist mir das auch egal“, sagt der TSV-Trainer schmunzelnd. Verzichten muss Thomas Panitz auf zwei wichtige Spieler. Linksaußen Patrick Tielitz (Zahn-Operation) und Daniel Beinker (privat verhindert) laufen in der Cluvenhagener Sporthalle nicht auf. Panitz: „Daher müssen andere in die Bresche springen.“


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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...