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In der Qualifikation zum Großen Preis von Verden unterbietet kein Reiter die Zeit des Münsteraners
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Toni Haßmann der Schnellste im Parcours

01.02.20140 Kommentare
Verdinale 2014 Springen
Mit seiner Schimmelstute Conchita gelangen dem Münsteraner Toni Haßmann gestern ein erster und ein zweiter Platz. In der Qualifikation zum Großen Preis von Verden schafften die beiden als erstes Paar die schnellste Runde. (FOCKE STRANGMANN)

51.64 Sekunden hatte Toni Haßmann vorgelegt und hätte sich kurz vor Ende der Prüfung noch selbst schlagen können. Mit Conchita war der Münsteraner in das S-Springen, der ersten Qualifikation zum morgigen Großen Preis, gestartet. Die oftmals nicht besonders beliebte Aufgabe als erster Reiter erfüllte Haßmann aber einwandfrei, ohne einen einzigen Fehlerpunkt. Seiner vorgegebenen Zeit ritten noch 67 Teilnehmer hinterher – unter anderem Toni Haßmann selbst, der mit Galiano noch ein zweites Pferd gesattelt hatte. Doch der Wallach riss zwei Stangen. Die 51.64 Sekunden von Conchita blieben bis zum Schluss das Maß aller Dinge.

„Sie ist ein grundschnelles Pferd“, sagte der Sieger nach der Ehrenrunde über seine neunjährige Stute Conchita. „Ich habe einfach versucht, eine schnelle Runde hinzulegen, und es hat alles gepasst.“ Bereits in der zweiten Prüfung des Tages, der Qualifikation zur Mittleren Tour, hatten Haßmann und seine Westfalen-Stute Conchita den zweiten Platz belegt. „Wir haben gute Bedingungen hier in Verden“, freute sich der Münsteraner.

Unter den Augen der beiden Spring-Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann, die sich den Wettbewerb in der Niedersachsenhalle ansahen, gelangen noch 18 weiteren Startern fehlerfreie Umläufe, darunter waren auch Toni Haßmanns Bruder Felix, der mit seinem Schimmel Brazonado auf Rang drei ritt, und der Zweitplatzierte Tim Rieskamp-Goedeking (Westerkappeln) auf dem 15-jährigen Routinier Quartz. Auch Mannschafts-Welt- und Europameister Carsten-Otto Nagel schaffte mit seiner Holsteiner-Stute Ultima eine fehlerfreie Runde. Doch auch das Paar aus Wedel war langsamer als Haßmann. Die Vorjahressiegerin in der Großen Tour, Laura Klaphake (Mühlen), erreichte mit ihrer Stute Nifrane de Kreisker den siebten Rang. „Zum Jahresbeginn gehen viele Pferde ihr erstes Turnier in der nächsthöheren Klasse. Da muss man erstmal langsam anfangen und die Anforderungen nach und nach steigern“, sagte Parcourschef Heiko Wahlers.

17 Minuten blieben ihm und seinem Team, um die Hindernisse im Parcours anzuordnen und aufzubauen. Denn erst kurz vor Beginn des S-Springens war die Qualifikation zur Mittleren Tour zu Ende gegangen. Diese Prüfung entschied der Ungar Balazs Krucso auf Chacco Boy in 46.40 Sekunden für sich.

Die erste Prüfung des Tages begann bereits um 7.30 Uhr – das M-Springen als Qualifikation zur Youngster Tour der siebenjährigen Pferde gewann Josef-Jonas Sprehe (Cloppenburg) auf Stanford. Bei 46.50 Sekunden stoppte die Uhr nach dem Ritt des 21-Jährigen – 33 Zehntelsekunden länger brauchte der Zweitplatzierte Oliver Ross auf Cashman (RV Aller-Weser). Die zweite Abteilung führte Niels von Hirschheydt auf Charlet-Blue in 46.62 an. Das Finale der Youngster-Tour steht bereits heute Abend auf dem Programm des Verdener Hallenreitturniers. Auch die Dressurreiter treten heute wieder im Viereck an – sie machen am frühen Morgen den Kurz-Grand-Prix unter sich aus.

Die Reitvereine aus dem Landkreis Verden und den Nachbarkreisen Diepholz, Osterholz, Rotenburg, Nienburg und Heidekreis ermitteln heute in einer Springprüfung auf A-Niveau ihre Mannschaftssieger. Und auch für die Ponyreiter steht am Nachmittag eine wichtige Entscheidung an: Das L-Stilspringen um 13 Uhr zählt bereits für die Wertung des Bundesnachwuchschampionats, dessen Finale die Junioren der Jahrgänge 1998 und jünger morgen Vormittag bestreiten.


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Leserkommentare
Pikaya am 18.08.2017 10:08
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suziwolf am 18.08.2017 09:59
Waren Sie auch 'mal in finnischen Gewässern ;-) ?

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