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Gastgeber SV Türkspor hat sich laut Spielertrainer Necati Uluisik selbst geschlagen
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DJK Blumenthal siegt im Derby

17.10.20160 Kommentare
Fußball SV Türkspor - DJK Blumenthal
Fußball SV Türkspor - DJK Blumenthal (Christian Kosak)

Teilweise hitzig, umkämpft aber alles in allem fair lief die Auseinandersetzung der Teams der beiden befreundeten Trainer Necati Uluisik (SV Türkspor) und Bahadir Kilickeser (DJK Blumenthal) ab. Und beide Trainer waren sich auch in der abschließenden Spielanalyse einig: Der Erfolg der DJK Blumenthal war verdient, die nominellen Gäste hatten sich einfach cleverer angestellt. Denn zunächst sah es so aus als sollte der Platzherr SV Türkspor auf die Siegerstraße ein einbiegen.

„Wir haben uns selbst geschlagen“, sagte Necati Uluisik und ließ dabei besonders die erste Spielhälfte Revue passieren. Sein Team hatte nach dem Anpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Sebastian Berger (TSV Farge-Rekum) die Initiative übernommen und ging durch Kubilay Acan nach knapp 20 Minuten in Führung. Der Türkspor-Stürmer musste danach aber wegen einer Fußverletzung ausgewechselt werden, was irgendwie einen Bruch ins Spiel der Gastgeber brachte. Zwei Standardsituationen drehten bis zur Pause die Partie um. „Die Umstellung durch den Wechsel hat uns wieder einmal nicht gut getan“, fand Necati Uluisik. Beim ersten Freistoß, den Mahmut Gökalp direkt aus rund 20 Metern in den Torwinkel setzte, hatte sich die Türkspor-Abwehr zu einem unnötigen Foulspiel verleiten lassen.

Beim zweiten Freistoß, den Can Kaya an die Torlatte schoss und dessen Abpraller Marcel Stöver per Kopf zum 2:1 in die Maschen beförderte, setzte kein Türkspor-Spieler entscheidend nach. „Als ob wir nicht auf dem Platz waren“, urteilte SVT-Co-Trainer Okan Altindag. „Wir haben für ein Derby insgesamt zu wenig investiert“, fasste er seinen Gesamteindruck zusammen.
Stolz darauf, wie die DJK-Mannschaft „als Kollektiv nach dem Rückstand zurückgekommen sei“, war auf der Gegenseite Co-Trainer Marc Coldewey. „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und hätten das Ergebnis letztlich sogar noch höher schrauben können“, sagte Bahadir Kilickeser, der mit Blick auf die kommenden Aufgaben nach dem zweiten „Dreier“ in Folge meinte: „Jetzt können wir sogar ein wenig nach oben schielen.“ Die Gäste ließen trotz vermehrter Offensivbemühungen des SV Türkspor im zweiten Spielabschnitt nichts mehr anbrennen. Erst eine Direktabnahme von SVT-Kapitän Tolga Avci, die knapp am langen Torpfosten vorbei ging, brachte in der 71. Minute noch einmal etwas Gefahr.
Beinahe im Gegenzug sorgte der für den glücklosen Milan Meyer eingewechselte Stoßstürmer Enis Baki dann aber für die Entscheidung. Marcus Müller schoss nach einem Eckball aufs Tor, und Türkspors Schlussmann Muammer Eren ließ den schon sicher gefangenen Ball fallen – Baki staubte ab, und es hieß 3:1.

Danach hätten bei DJK-Kontern erneut Enis Baki, Mahmut Gökalp und Can Kaya einen weiteren Treffer erzielen können, hier zeigte sich Eren jedoch auf dem Posten. Egal – das 3:1 für die DJK Blumenthal war ja Ausdruck des Geschehens.

„Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bahadir Kilickeser, DJK-Trainer
„Xxxx xxx xxx xxx xxx xxx xxxxxxx xxxx xxx xxx xxxxxxxx.“ Xxxxxx Xxxx

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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...