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Türkspor nur noch theoretisch gefährdet – 2:2 in Pusdorf

30.05.20160 Kommentare

Der Co-Trainer des SV Türkspor, Deniz Yilmaz, schlug die Hände über den Kopf zusammen. Gerade hatte der Torwart des TS Woltmershausen, Jan Dirschauer, einen Eckball von Tolga Avci von der linken Seite in der Partie der Fußball-Landesliga nicht festgehalten. Die Woltmershauser Abwehr bügelte den Schnitzer ihres Keepers aber wieder aus. Der Treffer zum möglichen 3:2 wäre für den Gast aber wohl auch ein bisschen zu viel des Guten gewesen. So blieb es beim 2:2-Remis.

Weil Burg gegen Lemwerder patzte, durften die Gäste mit dem einen Punkt zufrieden sein. Jetzt müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn Türkspor angesichts eines Vorsprungs von acht Zählern auf einen Abstiegsplatz drei Spieltage vor dem Saisonende noch runter gehen sollte. „Mit dem Punkt können wir gut leben, mit dem Match selbst nicht. Von der guten Leistung vom Spiel gegen OT war nichts mehr zu sehen“, stellte SVT-Spielertrainer Adnan Erkenekli fest. Die Platzherren waren gerade in den ersten 45 Minuten überlegen und hätten auch einen Vorsprung herausholen können oder sogar müssen. „Woltmershausen hätte zwei oder drei Tore mehr machen können und wir hätten uns deshalb nicht über eine Niederlage beschweren dürfen“, räumte Adnan Erkenekli ein.

Dabei erwischte der Gast, der kurzfristig noch auf fünf Akteure verzichten musste, einen Auftakt nach Maß. Nach einer schönen Vorleistung von Izzet Bekar auf dem rechten Flügel brachte Sinan Alija die Nordbremer per Direktabnahme bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Doch die Hausherren hatten nur zehn Minuten hiernach die passende Antwort parat: Björn Fender drehte sich noch einmal im Strafraum und überwand SV-Schlussmann Muammer Eren mit einem Schuss in die lange Ecke. „Dem Tor ging ein grober Schnitzer von Veyis Albayrak voraus“, betonte Erkenekli.

Doch Türkspor erarbeitete sich eine erneute Führung (28.). Ismail Karacam verwandelte einen umstrittenen Foulelfmeter. „Deividas Zukovas hat den Ball gespielt“, war sich TS-Co-Trainerin Claudia Winkler sicher. Der gefoulte Spieler selbst, Ismail Karacam, sah es indes ein wenig anders: „Natürlich habe ich auch geschickt eingefädelt. Trotzdem war es ein klarer Elfmeter, weil sich der Ball gar nicht in der Nähe befand.“ Karacam trotzte der ungeschriebenen Regel und versenkte den Strafstoß als gefoulter Akteur höchstpersönlich. Dragan Djekic verlängerte aber nur kurze Zeit später eine Goertz-Flanke per Kopf zum verdienten 2:2 in die Maschen. Zwölf Minuten vor Schluss rettete Woltmershausens aufmerksamer Verteidiger James Redmond in höchster Not gegen Tolga Avci. Gerne ein bisschen weniger Fairness hätten sich die Gäste gewünscht, als Kubilay Acan einen Kontakt im 16-Meter-Raum nicht zu einem Faller nutzte (88.).


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Leserkommentare
Pikaya am 18.08.2017 10:08
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suziwolf am 18.08.2017 09:59
Waren Sie auch 'mal in finnischen Gewässern ;-) ?

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