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Schwanewedes Landesliga-Handballerinnen nach 22:29-Niederlage gegen Morsum fast abgestiegen
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Jetzt gibt es nur noch Endspiele

28.03.20170 Kommentare

Schwanewede. War es das? Mit dem 22:29 (12:15) gegen den TSV Morsum bezog die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ihre
16. Niederlage im 19. Saisonspiel der Handball-Landesliga der Frauen und kann den Abstieg aus eigener Kraft nicht mehr verhindern. „In den letzten drei Begegnungen müssen wir gewinnen und hoffen, dass die ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams Feder lassen“, sagt Trainer Niko Wachowiak.

Einmal mehr musste Niko Wachowiak zur Kenntnis nehmen, dass seine Mannschaft selten in der Lage ist, 60 Minuten lang eine konstante Leistung zu zeigen. Auch gegen den Tabellendritten aus dem Landkreis Verden trat der Tabellenletzte in der ersten Halbzeit nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Im Gegenteil, nach einer 2:0 und 3:1-Führung der Gäste übernahm die HSG Schwanewede/Neuenkirchen das Kommando, führte nach einer guten Viertel­stunde 10:7 und lag auch noch nach 21 Minuten in Front (11:10). Doch dann verloren die Schwanewederinnen wie so oft in dieser Saison den Faden. Fehlwürfe und misslungene Angriffsaktionen bauten den Gegner auf, der mit einer 15:12-Führung in die ­Pause ging.

Niko Wachowiak sprach später von uner­klärlichen Schwächephasen, die seine Mannschaft immer wieder befallen. Und die sie dann nur selten wieder abschütteln kann, wie sich in der zweiten Halbzeit zeigen ­sollte. Zwar gelang es der HSG, bis zur 39. Minute den Rückstand nicht größer werden zu lassen (17:20), doch dann war ihr ­Widerstand gebrochen. Die Gäste hatten nun leichtes Spiel, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, und gewannen schließlich standesgemäß mit sieben Toren Vorsprung.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ein ­gutes Spiel gezeigt, dann aber durch Wurfpech und Unkonzentriertheit den Rhythmus verloren“, ärgerte sich Nico Wachowiak. Nun benötige man ein kleines Wunder, um dem Abstieg doch noch zu entrinnen. Mit anderen Worten: Seine Mannschaft muss „alle drei Endspiele“ gegen TuS Komet Arsten (Tabellenvierter), HSG Delmenhorst (Achter) und VfL Horneburg (Neunter) gewinnen, damit der bittere Kelch doch noch an ihr vorbeigeht.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen – TSV Morsum 22:29 (12:15) HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Lehmann; Klenner, Woelke (3), Pein, Lisson (3), Kükelhahn (1), Deters (7/5), Meierhöfer (7), Sivanathan, Neumann (1), Frank Siebenmeter: 6/5 – 7/7 Zeitstrafen: 1 – 3 Schiedsrichter: Lüßen/Petereit Zuschauer: 30 GRU

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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...