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Hans-„Hexe“-Wendelken-Cup
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Moorteufel besiegen VSK Osterholz-Scharmbeck mit 3:0

18.07.20120 Kommentare
Drei Gegentreffer: der neue VSK-Keeper Jan-Philip Reck (rechts).
Drei Gegentreffer: der neue VSK-Keeper Jan-Philip Reck (rechts).

Bornreihe. Der Gastgeber marschiert: Mit zwei ungefährdeten Siegen gegen den FC Hambergen (2:0) und den VSK Osterholz-Scharmbeck (3:0) hat sich der SV Blau-Weiß Bornreihe am Montagabend für das Halbfinale um den Hans-"Hexe"-Wendelken-Cup qualifiziert.

Die Kreisstädter erreichten mit einem knappen 1:0 über den kämpferisch überzeugenden FC Hambergen die Lucky-Loser-Gruppe, in der heute die Begegnungen um den letzten Halbfinalplatz ausgetragen werden.

Kräftiger Antritt im Mittelfeld: Neu-Moorteufel Marc-Lennard Uhlhorn.
Kräftiger Antritt im Mittelfeld: Neu-Moorteufel Marc-Lennard Uhlhorn.

VSK Osterholz-Scharmbeck – SV Blauweiß Bornreihe 0:3:Für die rund 300 Besucher überraschend sicher setzten sich die Blau-Weißen durch. Allerdings traten die Schützlinge von VSK-Coach Günter Hermann nach dem Trainingslager in Barsinghausen "mit schweren Beinen" an. Deshalb zeigte sich Hermann nach der Regenpartie auch nicht missgestimmt, wenngleich er "einige Dinge" gesehen hatte, die es noch auszumerzen gelte. In der Partie wurde schnell deutlich, dass die Hausherren den Grün-Weißen vor allem in taktischer Hinsicht überlegen waren. Sie benötigten für den Einzug ins Halbfinale nur ein Remis, verließen sich auf ihr Abwehrbollwerk und überrumpelten die Gäste ein ums andere Mal mit schnellen Kontern. Bornreihes Trainer Matthias Ruländer lobte seine Mannschaft, in der Nils Gresens die Fäden im Mittelfeld zog, für ihr konzentriertes Auftreten. Entschieden war die mit Spannung erwartete Begegnung eigentlich schon nach vier Minuten. Da ließ Thomas Mennicke mit einem satten Schuss aus 22 Metern in den linken oberen Torwinkel VSK-Keeper Marc-Philip Reck keine Abwehrchance. Fortan ließen die Blau-Weißen den Gegner agieren. Allerdings nur bis zum Strafraum. Dort waren die Hermann-Schützlinge mit ihrem Latein am Ende.

Fehlpässe ein gefundenes Fressen

Bekam in beiden Spielen viel zu tun: FCH-Keeper Philip Prigge.
Bekam in beiden Spielen viel zu tun: FCH-Keeper Philip Prigge. (Fo/has)

Sie ließen den Ball zwar zeitweise sehenswert durch die eigenen Reihen laufen, doch ihnen unterliefen auch klassische Abspielfehler. Für die Bornreiher ein gefundenes Fressen. In der 21. Minute schnappte sich Jonathan Klimmek den Ball, spurtete unbedrängt aufs VSK-Gehäuse zu und wurde von Julian Stroppel im 16er gefoult. Den Strafstoß verwandelte Nils Gresens sicher zum 2:0. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte ebenfalls nach einem Fehlpass der Gäste in der eigenen Hälfte Bornreihes Abwehrrecke Hendrik Lütjen (39.).

FC Hambergen – SV Blau-Weiß Bornreihe 0:2:Im Duell der Samtgemeinde-Rivalen taten sich die Gastgeber gegen den Bezirksligisten anfangs schwer. Für Trainer Matthias Ruländer "lief es noch etwas holprig". Was auch an den Gästen lag, die engagiert und kampfstark auftraten. Und die beherzt nach vorne spielten, sich oft nur regelwidrig von Ball trennen ließen. Doch die Freistöße, meistens von Spielertrainer Christian Hasloop ausgeführt, verpufften. Als der Bornreiher Zug nach einer Viertelstunde ins Rollen kam, mussten Hambergens Torwart Philip Prigge und seine Vorderleute nach brenzligen Situationen immer häufiger tief durchatmen. In der 31. Minute aber konnte auch Fortuna nicht mehr helfen: Den Freistoß von Nils Gresens vollendete Christoph Müller per Kopf zum Führungstreffer für den Favoriten. Der vier Minuten später mit einem Pfostenknaller durch den emsigen Thomas Mennicke aufhorchen ließ und in der 43. Minute durch den Treffer von Jonathan Klimmek alles klar machte. Resümierte der Ex-Bornreiher Christian Hasloop: "Wir haben gut mitgehalten, aber zum Schluss fehlte die Luft."

FC Hambergen – VSK Osterholz-Scharmbeck 0:1:Nur eine Viertelstunde konnten die Hamberger verschnaufen, da mussten sie gegen den anderen Landesligisten antreten und dem sie in den ersten 25 Minuten ebenfalls mit großem Kampfgeist Paroli boten. Von einem Klassenunterschied war bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu merken, wenngleich der VSK Osterholz-Scharmbeck das größere spielerische Potenzial besaß, was letztlich den Ausschlag für den Spielausgang geben sollte. Nach einem schnell vorgetragenen Konter über mehrere Stationen spitzelte Marco Ordenewitz den Ball in der 26. Minute zum 1:0 in die Maschen. Bei diesem Ergebnis sollte es bleiben, obwohl die Schützlinge von Günter Hermann noch einige gute Szenen hatten, aber im Abschluss unglücklich blieben oder an Hambergens Keeper Philip Prigge scheiterten. Der schied allerdings in der 35. Minute verletzt aus. Für ihn zog Andreas Züge die Torwarthandschuhe an und hielt seinen Kasten sauber.


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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...