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Am Ende gewinnt Favorit TSG Seckenhausen-Fahrenhorst doch noch mit 2:0 im Fußball-Bezirkspokal
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Vilser Gegenwehr bis weit in die Schlussphase

09.08.20120 Kommentare
Sorgte für die endgültige Entscheidung zugunsten der TSG: Fabian Timmermann.
Sorgte für die endgültige Entscheidung zugunsten der TSG: Fabian Timmermann. (Mei)

Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit für die Elf von Trainer Wilco Freund, ehe der Zweitrundeneinzug feststand. Beiden Seiten fehlten anfangs die passenden Mittel, um die gegnerische Hintermannschaft auszuhebeln. Erst in der 24. Minute gab’s die erste Torchance zu bestaunen. Nach Flankenball von Fabian Öhlerking scheiterte Marcel Dörgeloh aus der Drehung am aufmerksamen Vilser Schlussmann Dennis Kastendieck. Eine anschließende Ecke von Matthias Kastens brachte ebenfalls Gefahr (25.). Auch Julian Michels Schuss fand den Weg nicht ins Tor, nachdem Abwehrspieler Jan-Hendrik Schwirz zuvor nicht entscheidend hatte klären können (28.).

Doch die Gastgeber versteckten sich nicht und kamen ebenfalls zu guten Gelegenheiten. Der kämpferisch starke Neuzugang Rateb Safi (kam vom SV Mardin Sulingen) köpfte nur knapp neben das Tor (30.). Richard Sikut scheiterte wenig später aus kurzer Distanz an Seckenhausens Torhüter Patric Lampe (36.). "Wir haben uns clever angestellt und hatten meines Erachtens auch die größeren Chancen", zeigte sich Vilsens Coach Jörn Meyer zur Halbzeit sehr zufrieden. Die Gastgeber setzten auch das erste Ausrufezeichen in Hälfte zwei. Safi steuerte allein auf Lampe zu, schloss jedoch zu überhastet ab (61.).

Mit der Einwechslung von Christian Schult verstärkten die Seckenhauser den Druck. Immer wieder setzte Schult auf der rechten Angriffsseite Akzente. Marcel Dörgeloh profitierte als Erster von seinem Zuspiel, doch Kastendieck konnte er anschließend (noch) nicht überwinden (65.). Dann traf Schult selbst nur die Oberkante der Latte (72.). Zehn Minuten später ging der Favorit aber doch in Führung. Der ebenfalls eingewechselte Hergen Corßen-Katenkamp, der auf der linken Seite viel zu viele Freiheiten besaß, bediente Torjäger Marcel Dörgeloh, der eiskalt zur Führung vollstreckte (82.).

Eine Minute vor dem Abpfiff war die Partie endgültig gelaufen. Schults Vorarbeit verarbeitete Fabian Timmermann erfolgreich. "Wir haben uns anfangs schwer getan, jedoch die Ruhe bewahrt und nicht die Nerven verloren", bilanzierte Torschütze Timmermann. "Wir mussten hart arbeiten, haben die Aufgabe jedoch bewältigt. In der letzten Saison waren wir in ähnlichen Situationen noch viel zu oft zu ungeduldig", gewann Coach Freund weitere positive Erkenntnisse. "Wir haben uns teuer verkauft", freute sich derweil Jörn Meyer.

SV Bruchhausen-Vilsen: Kastendieck – Mewes, Schröder, Schwirz, Sikut, Müller, Röper, Hirsch, Safi (85. Khodor), Hansack (85. Glade), Tolle (64. Riemenschneider).

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Lampe – Timmermann, Miro Bialucha, M. Dörgeloh (85. Haut), Kastens, Marvin Bialucha (56. Schult), D. Dörgeloh, Öhlerking (56. Corßen-Katenkamp), Budelmann, Michel, Pankratz.


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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...