
Ende September waren die ersten Risse in Wassertiefen von 11 bis 18 Metern entdeckt worden, das Gros dann im Februar 2012 bei der Ausbaggerung der 18,5 Meter tiefen Liegewanne für die Containerschiffe. Warum die Stahlschlösser dem Druck nicht standhielten, werde immer noch von drei Gutachterteams geklärt, so Wendt. Frühzeitige Bedenken an der Bautechnik hätten jeder Grundlage entbehrt. Einen kürzlich aufgetauchten internen Vermerk von bremenports, der bereits im Januar 2009 rund 150 gesprengte Spundwandschlösser voraussagte, halte er für eine Fälschung, sagte Wendt. „Dazu hätte es prophetischer Gaben bedurft“.
Die defekte Spundwand soll ab kommenden Montag mit einer zunächst mindestens 450 Meter langen und im Endausbau mehrere Meter dicken Betonwand verschlossen werden. Bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Nur rund vereinzelte 30 Löcher sollen von Tauchern mit verschraubten Stahlplatten abgedichtet werden. Die Kosten sollen um 50 Millionen Euro betragen – nach Vorstellung der Baufirmen ein Fall für die Bauwerkversicherung.









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