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Winterfahrplan der Deutschen Bahn Mehr Verbindungen im Nahverkehr

Der Bremer Hauptbahnhof.

Für Wochenendpendler fahren zusätzliche IC- und ICE-Züge zwischen dem Ruhrgebiet, Bremen, Hannover, Hamburg und Berlin, während es für Nachtschwärmer neue Spätverbindungen von Hamburg nach Hannover, Bremen und Cuxhaven gibt. Mit Abschluss des zweigleisigen Ausbaus sind Regionalzüge zwischen Hildesheim und Braunschweig 13 Minuten schneller, mehr Fahrten gibt es bei den S-Bahnen in Hannover und Bremen. Das teilten gestern die Deutsche Bahn und die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) mit.

Grund für die Verbesserungen ist die weiter steigende Nachfrage auf etlichen Bahnverbindungen, und dies nicht nur in den ICE- sondern auch in Regionalzügen. "Wir wollen bessere Fahrpläne besonders dort anbieten, wo wir zusätzliche Fahrgäste gewinnen können, sagte LNVG-Chef Hans-Joachim Menn. Knapp 300 Millionen Euro jährlich gibt das Tochterunternehmen des Landes jährlich für die Finanzierung des Nahverkehrs auf der Schiene aus.

Mit moderneren und zusätzlichen Zügen reagiert die Bahn auf der Verbindung von Hamburg über Bremen und Osnabrück Richtung Ruhrgebiet auf die dort gestartete private Konkurrenz. Zum Einsatz kommen künftig modernisierte IC-Wagen und mehr ICE-Züge. Unterdessen verliert Niedersachsen den direkten Anschluss an den Flughafen Amsterdam. Die IC-Züge von Berlin, Hannover und Osnabrück fahren wieder den Hauptbahnhof der holländischen Metropole und nicht mehr Schiphol an.

Stündlich statt bisher jede zweite Stunde geht es von Leer über die Grenze nach Groningen. Immer wieder gab es die Forderung nach besseren Abendverbindungen – von Hamburg nach Hannover gibt es die letzte Verbindung künftig gegen 22 Uhr, der letzte Regional-Express nach Osnabrück startet in Bremen demnächst um kurz nach 23 Uhr. An den Wochenende fährt ein Spätzug um 1.15 Uhr von Bremen nach Oldenburg und um 0.38 Uhr von Hamburg nach Bremen.

Die neuen Verbindungen im Detail finden Sie hier.



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stimmederwahrheit am 16.04.2014 21:34
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dega am 16.04.2014 19:55
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