
Meistens hat die Nachbarschaft aus dem Nordweg und der Bernhard-Winter-Straße in der Vergangenheit immer vor der Hecke an der Ecke gestanden. Einmal ist man sogar als Fußgruppe im Umzug mitgelaufen - verkleidet als Teletubbies. "Wir dachten, dass wir uns das beim Umzug ja auch mal richtig gemütlich machen können", erklärt Wilfried Rabs die Initiative, die beim Umzug im vergangenen Jahr konkret Gestalt angenommen hat.
Die etwa 4,5 mal 3,5 Meter große Tribüne, die rund 28 Zuschauern Platz bietet, hat die Straßengemeinschaft extra für den Fasching bei einer Oldenburger Firma angemietet. "Für die ist es auch das erste Mal, dass eine ihrer Tribünen in einem Vorgarten aufgebaut wird", erzählt Rabs. Die Kapazität der "Nordweg-Kurve" entspricht dabei ziemlich exakt der Größe der Straßengemeinschaft.
Nachdem das gute Stück gestern Nachmittag aufgebaut war, nahmen die Nachbarn schon einmal Platz zum Probesitzen. Jeder vorbeikommende Passant wurde mit großem Hallo begrüßt. "Der Blick ist wirklich gigantisch", freute sich Petra Stehr, deren Gatte Bernd die kollektive Sitzgelegenheit organisiert hatte, über die gute Aussicht. Über mehrere Jahre sei die Sache mit der Tribüne ein Gag gewesen, an den keiner so richtig geglaubt hat, sagt Stehr.
Rabs weist ausdrücklich darauf hin, dass die Tribüne eine rein private Initiative ist. Deshalb ist sie exklusiv der Nachbarschaft vorbehalten und nicht öffentlich - allein aus versicherungstechnischen Gründen.







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