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Gäste aus Hudes befreundeten Städten im Ausland kommen in die Klostergemeinde / Neue Broschüre „Welcome to Hude“ veröffentlicht Feste und Begegnungen vertiefen Partnerschaften

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Das Skulpturenufer Hude ist nur ein Ort, den die Delegationen aus Hudes Partnerstädten besuchen sollen. Außerdem machen
Das Skulpturenufer Hude ist nur ein Ort, den die Delegationen aus Hudes Partnerstädten besuchen sollen. Außerdem machen sich die Gäste auch auf den Weg nach Wildeshausen, um sich in der Kreisstadt das Pestruper Gräberfeld anzuschauen.

Hude. Das neue Heft mit dem Titel "Welcome to Hude" hat seine Bewährungsprobe bereits bestanden. Bei einem Besuch im polnischen Nowe Miasto Lubawskie brachten Uwe Schubert von der Gemeindeverwaltung, die Ratsvorsitzende Anke Paradies, Musiker Arndt Baeck und Dolmetscherin Aneta Redmann die neue Broschüre unter die Menschen. "Es war uns wichtig, dass wir auch etwas in der Landessprache in der Hand haben", sagte Schubert über den Besuch bei den "Nowe Miasto Lubawskie-Tagen". Doch die Broschüre bietet nicht nur Informationen auf Polnisch, sondern auch in englischer, französischer, italienischer, niederländischer und deutscher Sprache. Und mit seiner Musik hatte Arndt Baeck eine Sprache zu bieten, die jeder versteht. Er gab zwei Konzerte in der polnischen Partnerstadt.

Schon bald werden auch Besucher aus Polen in Hude sein: Zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft mit Fiume Veneto kommen nicht nur rund 50 Gäste aus Italien, sondern auch Delegationen aus den anderen Partnergemeinden, darunter Besucher aus Arnage in Frankreich, dem litauischen Salcininkai sowie aus Kröpelin und aus Sirnitz in Österreich. Von Donnerstagtag, 19. Juli, bis Montag, 23. Juli, wird der Geburtstag der Partnerschaft gefeiert.

"Kultur im öffentlichen Raum" heißt das Thema für das Programm, das sich um Kunst dreht. Für Freitag, 20. Juli, sind Besuche des Skulpturenufers in Hude und des Pestruper Gräberfeldes bei Wildeshausen geplant. Abends beginnt um 19 Uhr ein offizieller Festakt in der St.-Elisabeth-Kirche, den das "Chörchen" musikalisch gestaltet. Am Sonnabend, 21. Juli, können die Gäste Oldenburg und die Huder Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Höhepunkt ist jedoch die "Italienische Nacht" auf der Parkstraße: Dort gibt es Essen, Getränke und Musik aus Italien. Außer Franky Leone tritt Elena Tavella aus Fiume Veneto auf. Am Sonntag, 22. Juli, werden die Geschäfte an der Parkstraße dann zur öffentlichen Galerie: In den Schaufenstern sind Bilder zu sehen, die Künstler aus den Partnergemeinden mitgebracht haben. "Sie werden zwei Wochen lang in den Geschäften ausgestellt", sagte Schubert. Außerdem gibt es zum verkaufsoffenen Sonntag, zu dem die Geschäfte im Ortskern von 12 bis 17 Uhr geöffnet sind, auf der Parkstraße ein buntes Programm. Dort sollen unter anderem Oldtimer zu bewundern sein. Oldtimer-Fans, die ihren Wagen zeigen möchten, sind willkommen.

Die Festlichkeiten zum zehnten Bestehen der Partnerschaft mit Fiume Veneto bilden den Auftakt eines Projekts mit fünf Veranstaltungen, das von der Europäischen Union (EU) gefördert wird. Die Gemeinde bekomme für das internationale Netzwerk insgesamt 78000 Euro, sagte Uwe Schubert. Das zweite Projekt ist die Huder Gewerbeschau. "Sie bekommt einen internationalen Touch", so der Mitarbeiter der Verwaltung. Denn dort wollen sich die Partnerstädte mit regionalen Spezialitäten und Angeboten präsentieren.

Zwei große Jugendbegegnungen sollen dazu beitragen, dass die Partnerschaften auch von der jungen Generation mit Leben gefüllt werden. Im August organisiert der FC Hude gemeinsam mit einer Delegation aus Fiume Veneto eine Begegnung in Sirnitz in Österreich. Vom 20. bis 26. August sind dann Jugendgruppen aus Nowe Miasto Lubawskie und Salcininkai in Hude zu Gast. Der Kulturhof organisiert ein Zeltlager auf dem Gelände des Naturbads.

Darüber hinaus gibt es Aktionen von Gruppen und Vereinen. Der TV Hude will Sportkontakte aufbauen. Im Basketball ist eine Zusammenarbeit mit Salcininkai geplant, und im Kampfsport wollen die Huder mit den Polen gemeinsame Sache machen. Außerdem soll ein Tischtennisaustausch mit Arnage, den es vor Jahren schon einmal gegeben hat, wiederbelebt werden. Ferner wollen die "Prosecco-Hexen" nach Italien fahren und die Mitglieder des Vereins "Kinderaugen" eine Begegnung mit Salcininkai organisieren. Zum Abschluss des Jahres steht im November dann noch das Jahresarbeitstreffen der Partnerstädte in Nowe Miasto Lubawskie an. Dort soll es auch um die Auswirkungen des demografischen Wandels in den Städten und Gemeinden gehen.



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tina100 am 24.05.2013 16:06
Ich finde es gut, dass die Problematik veröffentlicht worden ist. Jeder, ob Hundebesitzer oder als Elternteil, kann darauf acht geben, nicht mit ...
Ewout am 24.05.2013 15:59
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