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Gemeinschaftswerk schmückt Ort / Horst Rugen Ideengeber Buschhauser freuen sich über "Ecke der Erholung"

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Gemeinsame Sache: Buschauser Bürger restaurieren das Reetdach.
Gemeinsame Sache: Buschauser Bürger restaurieren das Reetdach.

Mit der finanziellen Unterstützung des Schützenvereins, des Erntefestkomitees, des Tanzkreises und des Sportvereins sowie ortsverbundener Bürger konnte es endlich losgehen. "Die kleine Ecke", wie Rugen das ehemalige Privatgelände an der Buschhausener Straße gegenüber der Sparkasse nennt, ist ein Stück Natur, mit grünem Rasen, einigen Bänken im Schatten großer Bäume, einem nostalgischen Ackerwagen, umgeben von einer gepflegten Hecke.

"Der Platz lädt Wanderer und Spaziergänger zur Rast ein. Herzstück ist das mit Reet überdachte Häuschen, hinter dessen neuer Glasfront sich eine gut erhaltene, handgemalte Wanderkarte für Buschhausen und Umgebung befindet. Sie ist bereits 1988 gezeichnet worden", erklärt Rugen. Die gestiftete Summe deckte Materialkosten für das Reetdach. Matthias Murken konnte außerdem "die alte, total vergilbte Glasscheibe" durch eine neue ersetzen. "Jetzt können wir viele Jahre zufrieden auf das Häuschen und auf die wunderbare Karte schauen, die verschiedene Wanderpfade von vier, sechs und acht Kilometern zeigt", betont Rugen. Auch die Bänke wurden wieder in Schuss gebracht. "Da war richtig hoch Schimmel darauf. Es war schlimm anzusehen", erläutert er. Mittlerweile haben die Bänke einen braunen Anstrich erhalten und bieten Platz zum Verweilen. Georg Meyerdirks hat die Farbe organisiert und die Bänke gestrichen.

Horst Rugen ist ohnehin beeindruckt vom Zusammenhalt im Ort. "Wenn ich einen Verein ansprach, wurde sofort die Geldbörse gezückt. Das ist es, was Buschhausen ausmacht. Wir sind eine gute Gemeinschaft und das soll so bleiben", betont er. Die Rasen- und Heckenpflege übernehme die Stadt Osterholz-Scharmbeck, die das Grundstück 1988 gekauft habe. "Für Bänke, Reetdachhaus oder den gestifteten Ackerwagen sind wir verantwortlich. Wir haben viel Eigenleistung investiert und werden uns gut um unsere Ecke kümmern", verspricht Rugen. Ein Ziehbrunnen aus vergangenen Zeiten befindet sich auch "auf der kleinen Ecke, hier könnte man allerdings noch etwas tun, um den wieder herzurichten", bedauert Rugen.

Gemeinsam hergerichtet haben Heinz Kettler und Joachim Brunßen das Reetdach auf dem Wanderkartenhäuschen. Einen Tag Arbeit hat die Ausbesserung gedauert und sei aufwändiger, als ein neues Dach. Trotzdem sponserten sie ihre Arbeitsstunden für den guten Zweck. Horst Rugen ist sich jedenfalls sicher, "wenn wieder einmal Hilfe gebraucht wird, haben alle hier ein offenes Ohr dafür."



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ExMueller am 25.05.2013 19:03
Prost!!!!!!!!!!!
tommi24 am 25.05.2013 19:00
Jawoll Herr Admiral, es lebe die SPD! Für einen "Vortrag" 25.000 € und bald kommt der Weihnachtsmann...
 
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