Parteien diskutieren im Rathaussaal Gesprächsrunde über das Gedenken
Von Ilse Okken
Ritterhude. Mit der Frage "Wie erinnern wir und wozu?" befasst sich eine Gesprächsrunde, die am Sonnabend, 14. Juli, von 10 bis 14.30 Uhr im Ratssaal des Ritterhuder Rathauses zusammenkommt. Bereits im vergangenen Jahr hatte man sich im Hinblick auf die Gedenktage im November und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in diese Erinnerungsarbeit mit dem Thema befasst. Auf Einladung der Bürgermeisterin und unter Mitwirkung von Reinhard Egge, Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, möchten die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates sowie Vertreter von Schulen, Vereinen und Verbänden jetzt den Gesprächsfaden wieder aufnehmen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden zwei beeindruckende Persönlichkeiten das Thema beleuchten: Die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, von 1998 bis 2005 Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, wird von der Warte des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages über "Menschenrechte und Erinnerung" sprechen. Die Perspektive der Zeitzeugen vertritt Dr. Detlef Hosenfeld, dessen Vater Wilm Hosenfeld den Musiker und Komponisten Wladyslaw Szpilman im zerbombten Warschau vor dem Zugriff der Nazis rettete. Bekannt wurden diese Ereignisse vor zehn Jahren durch Roman Polanskis mit dem Oscar prämiertes Holocaust-Drama "Der Pianist". "Denkorte" wie der Bunker Valentin in Farge und der Wilm-Hosenfeld-Platz auf dem Golm/Usedom werden vorgestellt. Der bekannte Journalist und Buchautor Hermann Vinke moderiert die Veranstaltung.
110 Mio € für einen Neubau, den man so gar nicht bräuchte und den man so nie gebaut hätte, hätte die Geno richtig kalkuliert bzw. die Stadt und der ...
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