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Axel Schäfer leitet seit mehr als fünf Jahren die Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe und ist zufrieden Gewerbetreibende wollen Kräfte bündeln

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Axel Schäfer ist etwas mehr als fünf Jahre Vorsitzender der Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe (IRB). Er ist mi
Axel Schäfer ist etwas mehr als fünf Jahre Vorsitzender der Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe (IRB). Er ist mit dem Erreichten zufrieden, sagt er.

Ritterhude. Axel Schäfers Ziele für den Gewerbeverein sind klar: "Wir wollen florierende und gesunde Betriebe und die Arbeitsplätze in Ritterhude erhalten." Schäfer, der im Oktober 2006 den Vorsitz übernommen hatte, sieht die Gemeinschaft der Unternehmer und Freiberufler in der Hamme-Gemeinde auf dem richtigen Weg. "Gemeinsam erreicht man mehr", ist der IRB-Vorsitzende überzeugt.

Mit dieser Überzeugung können viele IRB-Anhänger bereits rechnen: Die Mitglieder beziehen seit Februar Strom und Gas über die Osterholzer Stadtwerke zu Vorzugskonditionen. Der Gewerbeverein hat mit dem regionalen Energieversorger einen Kooperationsvertrag geschlossen "Gegenüber den Stadtwerken treten wir jetzt als großer Kunde auf."

Schäfer möchte, dass die IRB ein verlässlicher Ansprechpartner ist. Dazu hat der Verein eine Geschäftsstelle an der Elsterstraße aufgemacht. "Es geht um die verlässliche Kommunikation, sagt Schäfer. Das Konzept habe sich bewährt: Viele Menschen rufen an, um ihre Projekte vorzustellen. Schäfer möchte als Vorsitzender des Gewerbevereins Mittler zwischen Kunden, Geschäftsleuten und der Politik sein.

Besonders wichtig für eine erfolgreiche Vertretung der Interessen sei der Kontakt zur Gemeindeleitung. "Mir ist wichtig, einen Austausch mit der Kommune zu schaffen." Dazu treten IRB und Ritterhudes Bürgermeisterin Susanne Geils unter anderem auf einem Neujahrsempfang gemeinsam auf. Nach Ansicht von Schäfer erfolgreich: Beim vergangenen Event haben beide etwa 350 Gäste im Hamme Forum begrüßt. "Es geht um das Netzwerken und den Austausch."

Die soziale Komponente sei bedeutend. IRB und Gemeinde haben unter anderem einen Bürgerfonds gegründet. Seine Aufgabe: Menschen, die sich für andere Bürger, gesellschaftliche Projekte und das Allgemeinwohl eingesetzt haben, werden gewürdigt. Unter anderem ist der Ritterhuder Gerd Holzhauer ausgezeichnet worden. Holzhauer setzt sich seit etwa 20 Jahren für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und an Leukämie erkrankte Menschen ein. Gemeinde und IRB ziehen ebenso für die Aufräum-Aktion "Ritterhude putzmunter" am gleichen Strang.

Die Bündelung der Kräfte wird auch auf regionaler Ebene, zwischen den Gewerbevereinen, vorangetrieben. Dazu findet ein Business-Treff statt. Einmal im Jahr treffen sich die Vertreter der vier Gewerbevereinen aus dem Landkreis Osterholz. In diesem Jahr werden die Vereins-Vertreter die Ritterhuder Torfnacht nutzen. Bevor Roger Hodgson die Bühne betritt, soll ein lockerer Meinungsaustausch am Hamme Forum in Gang kommen, hoffen die Initiatoren. Die Anzahl der IRB-Gäste kann sich sehen lassen – Schäfer rechnet mit 115 Unternehmern und Freiberuflern, die auf Einladung des Gewerbevereins dabei sein werden.

Diese Stärkung nach innen soll ebenso nach außen vorangetrieben werden. Im Ritterhuder Ortsteil Ihlpohl gelingt das recht gut, stellt Schäfer fest. Drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr helfen, die Einzelhandels-Betriebe zu stärken. Der Werbespruch eines IRB-Aufklebers "Ihlpohl – Ritterhudes starke Seite" sei für viele Ihpohler bereits Kult. "Die Aufkleber gehen gut weg".

Allein der Spruch mobilisiere bei vielen Kräfte, hat Schäfer erfahren. Gleichzeitig lassen sich damit auch Aktionen starten: Kürzlich wurden beispielsweise die Halter von Fahrzeugen prämiert, die den markanten Werbespruch-Aufkleber trugen. Für Ritterhude arbeitet die IRB an einem gleichwertigen Werbetext, kündigt Schäfer an. Ein Entwurf wurde den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung bereits vorgestellt. Bis zum geplanten Oktoberfest der IRB am 7. Oktober soll der Aufkleber fertig sein.

Schäfer appelliert auch an Firmen aus dem Dienstleistungsbereich, sich der Interessengemeinschaft anzuschließen. Die IRB sei für alle Gewerbetreibende offen. "Unser Angebot gilt auch für Steuerberater und Architekten", betont der Vorsitzende. Speziell für Handwerksbetriebe sei der monatlich wechselnde Firmenbesuch mit der Bürgermeisterin und dem kommunalen Wirtschaftsförderer Marc von Leesen gedacht. "Hiermit erhalten wir einen guten Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Betriebe."

Axel Schäfer ist nach fünf Jahren im Großen und Ganzen mit dem Erreichten zufrieden. Der Gewerbeverein ist von ehemals 51 Mitgliedern auf jetzt 69 angewachsen. Die ehrenamtliche Arbeit sei zeitintensiv – Schäfer macht sie Spaß. Er habe bei der Wahl zum Vorsitzenden vor fünf Jahren vor allem Idealismus mitgebracht, sagt er. "Für mich persönlich ist es eine Bereicherung. Man lernt Menschen kennen und kann sie vernetzen." Und noch eine wichtige Erkenntnis hat er aus seiner Arbeit gezogen: "Man muss Ritterhude als Stadt lieben."

Gewerbetreibende wollen Kräfte bündeln

Axel Schäfer leitet seit mehr als fünf Jahren die Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe und ist zufrieden

Zitat:

"Man

muss Ritterhude

als Stadt lieben."

Axel Schäfer, IRB-Vorsitzender

Gewerbetreibende wollen Kräfte bündeln

Axel Schäfer leitet seit mehr als fünf Jahren die Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe und ist zufrieden

Zitat:

"Gemeinsam

erreicht

man mehr."

Axel Schäfer, IRB-Vorsitzender



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kabu am 18.06.2013 20:23
110 Mio € für einen Neubau, den man so gar nicht bräuchte und den man so nie gebaut hätte, hätte die Geno richtig kalkuliert bzw. die Stadt und der ...
pico1966 am 18.06.2013 19:38
Heute in der welt.de. Ich denke, dass sagt doch alles.

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