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Besondere Aktion zur Leseförderung "Ich schenk dir eine Geschichte"

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Erstmals wurde in diesem Jahr eine weitere Idee zur Leseförderung verwirklicht. Diese Idee stammt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und von Verlagen und betrifft nicht nur die Schüler. Eine Million Bücher aus unterschiedlichen Literaturgattungen konnten "Schenker" kostenlos erhalten, um sie weiter zu verschenken. 33333 Bücherfreunde konnten an dem Vorhaben teilnehmen. Sie mussten nur ihre Bewerbung begründen. Jeder Schenker musste 30 Bücher abnehmen, die eigens für diese Aktion gedruckt worden waren. Die Schenker konnten unter 25 verschiedenen Titeln auswählen. "Es sind Titel, die sich bewährt haben, Evergreens, die man immer wieder mal gern zur Hand nimmt", meint Sabine Gartmann, Mitinhaberin der "schatulle". Darunter sind Bestseller wie "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann oder der Entwicklungsroman "Stolz und Vorurteil", den Jane Austen 1813 veröffentlichte. Im Angebot waren auch der Krimi "Adressat unbekannt" von Kathrin Taylor und die Fantasy-Geschichte "Die

Drachen der Tinkerfarm" von Tad Williams.

Den literarischen Krimi "Kim Nowak badete nie im See Genezareth" von Hakan Nesser hatte sich Linda Tscheu aus Osterholz-Scharmbeck ausgesucht. Sie gehört zu den zehn Schenkern, die sich aus dem Landkreis für diese Aktion gemeldet hatten. "Die Bewerber haben sich genau überlegt, welche Bücher sie verschenken wollten und an wen", erklärte Ute Gartmann. Sie hätten die Interessen und Vorlieben der Adressaten im Blick und schenkten die Bücher bewusst beispielsweise einem Sportverein, einer Berufsschulklasse für Köche, oder sie stellten sie für die Internet-Schnitzeljagd "Geo-catch" zur Verfügung.

Linda Tscheu hält die Buchschenk-Aktion für eine "schöne Idee". Sie habe sich spontan entschlossen, daran teilzunehmen. Gelesen habe sie schon immer gern. Als Schülerin habe sie sich regelmäßig Lektüre aus der Bibliothek ausgeliehen. Sie lese alles, was sie fesselt, von Tolstoi über Remarque bis hin zu Somerset Maugham. Und so möchte sie auch Menschen mit Literatur beschenken, die nicht so viel lesen oder die sich nicht immer ein Buch leisten können. "Viele Menschen müssen erst an Bücher herangeführt werden." Der von ihr gewählte Krimi von Hakan Nesser ist eine intellektuelle, nicht so blutrünstige Geschichte. Linda Tscheu wird ihre 30 Bücher an den Herbergsverein, das Gästehaus, das Mehrgenerationenhaus und das Kreiskrankenhaus verschenken.



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Leserkommentare
Paulchen77 am 24.05.2013 18:24
Ob mit oder ohne Dutt, Werder ist kaputt. Wie kann man nur den Trainer rausschmeißen, dem man so viel Erfolg zu verdanken hat, der Werder über ...
MNienstedt am 24.05.2013 17:55
Ist ja nicht ganz auszuschließen, dass Robin Dutt bei den Verträgen mit Kroos und Yildirim im Hintergrund bereits seinen Einfluss hatte. Darüber ...
 
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