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Die Band „Ridiculous“ hat heute beim Stadtfest ein Heimspiel mit gecoverten Rocksongs und eigenen Stücken Lächerlich ist nur ihr Name

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Sie sind bereit, heute die Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck zum Kochen zu bringen (von links): Jonas von Oehsen, Söre
Sie sind bereit, heute die Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck zum Kochen zu bringen (von links): Jonas von Oehsen, Sören Sillje, Niklas Bolz, Michel Frechrichs und Jakob Oeters von "Ridiculous".

Osterholz-Scharmbeck. Etliche Konzerte haben sie schon mit Bravour gemeistert. Am heutigen Sonnabend wollen die fünf Jungs von "Ridiculous" auf dem Stadtfest erneut ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Hits von AC/DC und Metallica haben sie ebenso im Gepäck wie eigene Kompositionen.

Jonas von Oehsen (16), Michel Frerichs (17), Jakob Oeters (20), Niklas Bolz (16) und Sören Sillje (16) sehen sich als richtige "Rocker". "Wir nehmen bloß keine Hotelzimmer auseinander, weil uns das Geld dazu noch fehlt", sagt der Bassist Niklas Bolz schmunzelnd. Bolz ist die "Rampensau" der Band, die sich vor etwa fünf Jahren aus Schülern der Kreismusikschule bildete. Der Bandname "Ridiculous", übersetzt "lächerlich", entstand aus einer Laune heraus, erzählen die Jungs. "Wir wollten einen Namen der uns beschreibt", sagt Gitarrist Sören Sillje und lacht. Natürlich sei das sehr selbstironisch, auf diese Weise aber auch besser zu merken, meint "Band-Papi" Udo Wilhelm, Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule.

Zwischen den Jungs und ihrem Lehrer herrscht eine lockere Stimmung. Wilhelm weiß, dass Bolz und Co. mittlerweile ohne ihn könnten. Die indes wollen ihn nicht missen. Wilhelm kann immer noch Tips geben, zum Beispiel zum Verfeinern von Gitarrensoli, etwa bei Rocknummern wie Highway to Hell. Das Solo von AD/DC-Leadgitarrist Angus Jung ist den Bandmitgliedern im Original zu eintönig – Lehrer Wilhelm hat es "ausgebaut". Auch eigene Lieder schreibt und komponiert "Ridiculous" – bisher auf Deutsch. Schlagzeuger Jonas etwa hat den Song "Zeit mit dir" verfasst, in dem er eigene Erfahrungen verarbeitet.

Mittlerweile seien sie ein gut eingespieltes Team, erzählen die Bandmitglieder. Lehrer Wilhelm weiß: "Musikalisch top zu sein reicht nicht, die Leute müssen mitgerissen werden." Dafür ist Sänger, Gitarrist und Bassist Michel Frerichs zuständig. Bühnenerfahrung hat er auch als Schauspieler in der Scharmbecker Speedeel sammeln können. Aufgeregt ist er nicht mehr vor Auftritten, sagt er. Doch das sei für einen Sänger nicht unwichtig, findet Wilhelm.

Auch ein Ritual pflegt "Ridiculous" schon, erzählt Gitarrist Jakob Oeters: Ein Schafskäse wird vor jedem Auftritt gekauft – und am Ende ins Publikum geworfen. Das Mädchen, das den – selbstverständlich noch verpackten – Feta fängt, dürfe stolz sein, sagen die "Ridiculous"-Musiker. Einer von ihnen werde sie attraktiv gefunden haben: "Das ist die moderne Form der Anmache", sagt Wilhelm und lacht.

"Ridiculous" spielen heute ab 16 Uhr auf dem Marktplatz. Für die weiteren Konzerte siehe den untenstehenden Artikel.

Lächerlich ist nur ihr Name

Die Band "Ridiculous" hat heute beim Stadtfest ein Heimspiel mit gecoverten Rocksongs und eigenen Stücken

Zitat:

"Musikalisch top zu sein, reicht nicht. Leute müssen mitgerissen werden."

Gitarrenlehrer Udo Wilhelm



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Posaune am 19.06.2013 20:27
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Posaune am 19.06.2013 20:04
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