
Fünf Stunden lang bewegte sich der Tross aus 22 Wagen von Schmalenbeck zum Parkplatz gegenüber dem Huxfelder Schützengelände, angeführt natürlich von der Dorfjugend Schmalenbeck, die die Dorfparade veranstaltet. Motto waren die 90er-Jahre, wie Daniel Horstmann erklärt. Deshalb hatten sich auch alle Schmalenbecker in Netzhemden gewandet, Esther sogar mit passender Schlabberhose.
2000 Teilnehmer fuhren auf den 22 Wagen oder tanzten um sie herum, die Zuschauer am Wegrand nicht mitgezählt. "Perfekt", meint Daniel Horstmann, aber nach jahrelangem Wachstum sei nun das Maximum erreicht. "Mit noch mehr Wagen wäre es nicht mehr sicher."
Weniger mit Neonfarben und Techno am Hut hatte die Besatzung eines Wagens mit Totenkopfflagge. "Wir trotzen dem Mainstream", verkündete ein Plakat. Das war der "Gruftiwagen", erklärt Heiner Peper, einer der Mitbegründer der Dorfparade. Tanja und Steffi feierten Junggesellinnenabschied, und vielleicht ist es für Jessica aus Hamburg auch bald so weit: Sie hat vor zwei Jahren, als sie bei einer Freundin in Grasberg zu Besuch war, bei der Dorfparade ihren Florian aus Schmalenbeck kennengelernt. "In einer Woche ziehen wir zusammen", verraten sie voller Vorfreude.








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