
Der neue Name – Volksbank eG Wümme-Wieste – in Verbindung mit dem Slogan "Von Fischerhude bis Fintel" soll das Erscheinungsbild des Sottrumer Geldinstituts weiterentwickeln sowie die Größe und der Genossenschaftsbank und deren Geschäftsgebiet deutlich machen. Volksbank-Vorstand Matthias Dittrich: "Wir sind der Region und den hier lebenden Menschen verpflichtet. Dies wollen wir in Zukunft noch stärker zum Ausdruck bringen. Und Flüsse gelten seit jeher als verbindende Elemente, die Wirtschaft und Menschen zusammenbringen. Das gilt auch für Wümme und Wieste."
Bei ihrer Rückschau auf das vergangene Geschäftsjahr zogen Dittrich und sein Vorstandskollege Stefan Hunsche eine positive Bilanz. "Im regionalen Finanzmarkt hat hat sich unsere Volksbank trotz starken Wettbewerbsdrucks erneut gut behauptet", betonte Dittrich. Die Bilanzsumme des Geldhauses stieg um 4,8 Prozent auf 430 Millionen Euro an. Die Forderungen an Kunden erhöhte sich auf 254 Millionen Euro. Im Förderkreditgeschäft gab es einen Zuwachs um zehn Millionen Euro. Dabei ging es vor allem um Finanzierungen für erneuerbare Energien und den privaten Wohnungsbau.
Die Kundeneinlagen stiegen um 5,6 Prozent gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres. Auch die Ertragslage der Bank positiv entwickelt. "Sie übertraf unsere Erwartungen", so Matthias Dittrich, der einen Zinsüberschuss von etwa 13 Millionen Euro verbuchte. Die Kosten für den Verwaltungsapparat konnten "wegen des strikten Kostenmanagements nahezu stabil gehalten" werden. "Die Entwicklung des wirtschaftlichen Eigenkapitals hat mit der Ausweitung des Geschäftsvolumens schritt gehalten und ist angemessen", erläuterte Dittrich, der in der Vertreterversammlung eine Dividende von vier Prozent vorgeschlagen hat.
Auch mit dem bisherigen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres zeigt sich der Vorstand der Volksbank eG Wümme-Wieste zufrieden. "Unsere Erwartungen für 2012 sind bisher erfüllt worden."
Große Chancen für Wachstum sehen die Sottrumer Volksbanker im altersgerechten Seniorenwohnraum. Auch die Energiewende sei ein zentrales Thema. Ziel müsse es sein, Energiepotenziale in der Region zu identifizieren und die Wertschöpfung durch die Gründung von Energiegenossenschaften wieder in die Regionen zurückzuführen, sagt Dittrich.
Auch für 2012, dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Jahr der Genossenschaften, sitzen die Sottrumer Wümme-Wieste-Banker bei verschiedenen Aktionen mit im Boot.
Nach 32 Jahren im Aufsichtsrat – seit 2008 als Vorsitzender – hat sich indessen Heinrich Müller aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. Auf seinem Stuhl sitzt Wilfried Rogge, der diesem Gremium bereits seit 25 Jahren angehört und dafür die Silberne Ehrennadel bei der Vertreterversammlung erhielt.









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