Kreisverbandsvorsitzender Gero Hocker wollte Claudia Winterstein eigentlich "die hohe Qualität des Verdener Spargels" anpreisen, allerdings leide die Bundestagsabgeordnete an einer Unverträglichkeit des königlichen Gemüses. Für alle anderen gab es dann erstmal Spargel satt. Gut gestärkt lauschten die Liberalen anschließend dem Vortrag Wintersteins, ihres Zeichens auch Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion. Das Thema: "Haushalt im Zeichen der Schuldenbremse - eine aktuelle Bilanz".
"Mein Gott, das ist so trocken. Und ihr seid doch alle Erbsenzähler", müsse sie sich häufig anhören, so die gebürtige Berlinerin und mittlerweile Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Hannover-Hildesheim. Als Mitglied im Haushaltsausschuss sei sie für die Bereiche Arbeit und Soziales, Verkehr sowie den Bundesrechnungshof zuständig. Allein die beiden Ersten würden ein Volumen von 127 Milliarden Euro umfassen. Und wolle man etwas im Bereich Soziales streichen, "dann hat man sofort die gesamte SPD und die Grünen gegen sich".
Sie appellierte dafür, dass neben den notwendigen Sparmaßnahmen auch weiterhin Investitionen stehen. Ihre Warnung: "Man kann sich auch kaputtsparen." Die schwarz-gelbe Bundesregierung wolle mit der Schuldenbremse 2014 erstmals einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Schließlich müsse das Ziel eine konsequente Haushaltskonsolidierung sein, für die auch FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki bei der Wahl am Sonntag in Schleswig-Holstein werbe.








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