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Aus für die Achimer Großbäckerei nach mehr als 100 Jahren Lieken-Brot schließt heute

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1922 hatte Fritz Lieken die von den Brüdern Gustav und Ernst Simon 20 Jahre zuvor gegründete Bremer Simonsbrot-Fabrik zu Achim übernommen. Mit Vollkornbrot hatte Lieken viel Erfolg und so arbeiteten zeitweise mehrer Hundert Menschen in dem Unternehmen im Gewerbegebiet auf der Nordseite des Bahnhofs. Besonders geschnittenes und länger haltbares Brot war in den 20er-Jahren sehr gefragt. Bald musste dreimal pro Woche Brot nach Hamburg geliefert werden und Lieken schaffte einen Lastwagen an, um die Ware besser zum Bahnhof transportieren zu können.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Lieken der erste Bäcker, der einen Netzbandofen nach amerikanischem Muster bauen ließ. Mit ihm konnte deutlich mehr Brot gebacken werden. Lieken Urkorn wurde zu einer nationalen Marke und das Unternehmen Marktführer für Vollkornbrote.

1998 kaufte die Großbäckerei Wendeln das Unternehmen, zwei Jahre später übernahm Heiner Kamps die Wendeln-Gruppe. Seit 2002 gehört das Unternehmen dem italienischen Nudelhersteller Barilla.

Das Aus für das Achimer Stammwerk kam für die Belegschaft nicht ganz überraschend. Schon öfter war in den vergangenen Jahren von Schließung die Rede gewesen und das Unternehmen hatte kaum noch Geld in die Achimer Brotfabrik investiert. Alle Rettungsversuche im Laufe dieses Jahres waren gescheitert. Die Logi-K, die Vertriebsfirma, macht in Achim - an einem neuen Standort im Gewerbegebiet Bremer Kreuz - weiter.

Fast alle der rund 100 Festangestellten werden von einer Lieken-Transfergesellschaft übernommen.



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alterwaller am 25.07.2014 10:46
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djhg am 25.07.2014 10:17
Einige Wenige? Kein Wunder, dass das Land Bremen pleite ist, bei solchen kurzsichtigen Politikern. Schön populistisch nur die Kosten aufzählen, aber ...
 
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