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Gero John, Tobias und Lennard Bertzbach präsentieren in Oyten erstmals ihr neues Schlagerprogramm "Mein Herz hat heut' Premiere"

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Oyten. Die Liebe zum Schlager verbindet Tobias Bertzbach, seinen Sohn Lennard und Gero John. Ihr gemeinsames Faible haben die drei Musiker jetzt in ein anderthalbstündiges Programm verpackt, mit dem sie auf eine kleine Veranstaltungsreise gehen. "Mein Herz hat heut' Premiere" erlebt am Sonntag, 13. Mai, ab 15.30 Uhr im Oytener Rathaussaal seine Uraufführung. Anschließend sind Auftritte im Achimer Kasch (Freitag, 15. Juni, 20 Uhr) und in Buthmanns Hof in Fischerhude (Sonntag, 17. Juni, 15.30 Uhr) geplant.

Sänger Tobias Bertzbach und Cellist Gero John haben bei ihren Konzerten mit dem Bremer Kaffeehausorchester bereits Schlager interpretiert. Diesmal werden sie jedoch nicht von einem großen Ensemble, sondern lediglich von Lennard Bertzbach am Klavier begleitet. "Ich genieße diese individuelle, kammermusikalische Stimmung", schwärmt Gero John. "Allerdings ist dabei jeder als Solist maximal gefordert."

"Als Solist maximal gefordert"

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, leisen und lauten Tönen präsentieren die drei Männer im Frack Songs aus den Zwanziger- bis Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Zum Repertoire gehören unter anderem Stücke wie "Der Onkel Bumba aus Kalumba", "Oh Champs Élysées", "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n" und "Mein Gorilla hat 'ne Villa im Zoo". "Es gibt auch Ausflüge in die Sechzigerjahre und aktuelle, neu komponierte Schlager", erläutert Tobias Bertzbach. Zusammen mit Pille Hillebrand arrangierte der Sänger einige "Essenslieder" wie den Titel "Pasta". Dieser handelt von einem frustrierten Mann, der versucht, sich in einer Pizzeria mit Nudeln zu trösten.

Obwohl Lennard Bertzbach in einer ganz anderen Zeit groß geworden ist, üben die alten Schlager eine ganz besondere Faszination auf den 24-Jährigen aus. "Die Texte und die Mentalität sind ganz anders als heute - so beschwingt und leicht-fröhlich, beispielsweise wie man einen Ausflug macht, das Leben genießt oder am Sonntag segeln geht", begeistert sich der Pianist. "Leider geht das verloren - sowas hört man heute kaum noch", bedauert er. Die Zwanzigerjahre seien eine schlimme Zeit gewesen, ergänzt sein Vater Tobias: "Die Menschen hatten trotzdem Humor und eine unheimliche Lebensfreude."

Eintrittskarten zum Preis von 16 Euro (ermäßigt zehn Euro) können unter Telefon 04293/1638 vorbestellt werden.



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Leserkommentare
HanseMike am 19.06.2013 13:58
>Es gäbe diese Möglichkeiten, aber es sind die Hände gebunden, man will es nicht! Warum wohl???
ExMueller am 19.06.2013 12:34
Die Schule liegt in einem kleinen Wohngebiet,haben die Anwohner denn nichts gehört?Und das in einem Dorf!Unfassbar!
 
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