Verden-Eitze. Die Ewe Netz GmbH hat in die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Stromnetze am Umspannwerk in Eitze insgesamt rund 2,2 Millionen Euro investiert. "Das Umspannwerk musste aus Altersgründen rundum erneuert werden. Dadurch haben wird die Versorgungszuverlässigkeit für die Stadtwerke Verden und die Gemeinde Kirchlinteln verbessert. Eine Leistungserhöhung mussten wir nicht vornehmen. Die Trafogröße reicht auch für zukünftige Anforderungen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende aus", sagte Andre Jestadt. Der Netzingenieur von Ewe Netz für die Region Cuxhaven/Delmenhorst erläuterte unter anderem Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann, Kirchlintelns Bürgermeister Wolfgang Rodewald und Joachim Weiland, Geschäftsführer der Stadtwerke Verden, die neue Technik.
Im Umspannwerk wird die elektrische Spannung von 110000 Volt (Hochspannung) in 20000 Volt (Mittelspannung) umgewandelt. Um die Anlage in die Mittelspannungsnetze von Ewe Netz und der Stadtwerke Verden einzubinden, mussten etwa 3500 Meter Kabel saniert beziehungsweise neu verlegt werden. Die Bauzeit dauerte von April bis Dezember 2011. "In diesem Zeitraum kam es zu keinerlei Einschränkungen in der Stromversorgung unserer Kunden. Allerdings mussten wir die Einspeisung von Strom aus Windenergie für insgesamt etwa sechs Stunden unterbrechen", berichtete Andre Jestadt.
Gute Zusammenarbeit
"Die Zusammenarbeit während des Projektes hat sehr gut geklappt", lobte Stadtwerke-Chef Joachim Weiland die Kooperation sämtlicher Akteure. Die Erneuerung der Anlage sei vor allem ein Gewinn für die Kunden, da das alte Umspannwerk aus dem Jahr 1972 stamme. Durch den Einbau neuester Technologie könne laut Jestadt weiterhin eine "erstklassige Netzqualität gewährleistet werden".
So lagen die störungsbedingten Stromausfälle nach Aussagen Jestadts in Deutschland im Jahr 2010 bei rund 15 Minuten pro Kunde. "In unserem Netz fiel der Strom 2010 durchschnittlich nur drei Minuten je Kunde aus", so der Netzingenieur. Wichtig sei, dass Stromerzeugung und Stromverbrauch jederzeit gleich sein müssten. Daher werde auf statistische Daten sowie auch auf die Vorhersage der Windverhältnisse der nächsten 24 Stunden zurückgegriffen.








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