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CDU-Landtagsabgeordneter Wilhelm Hogrefe referiert beim EU-Projekttag an der Gudewill-Oberschule Von Erbfeinden zu Verbündeten

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Thedinghausen. Unter der Leitung von Daniela Piplat - Fachbereichsleiterin für geschichtlich-soziale Weltkunde (GSW) - sowie in enger Zusammenarbeit mit den Lehrern Bianca Stratmann, Tammo Gerstenberger und Andreas Haulick hatten sich die Gudewill-Oberschüler intensiv auf den EU-Projekttag in ihrer Bildungseinrichtung vorbereitet. Auf Schautafeln hatten sie Wissenswertes aus verschiedenen EU-Ländern von Regierung über Religion und Geschichte bis hin zu geografischen Daten zusammengetragen.

Wilhelm Hogrefe, der auch als europapolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion agiert und wegen seiner regelmäßigen Besuche in der EU-Zentrale auch Brüssel-Kenner ist, informierte die Schüler aus erster Hand über die Union und seine Tätigkeiten. Zum Thema des ersten Teils seines Vortrags machte Hogrefe die historischen Hintergründe - vor der Gründung der Europäischen Union. Damit wollte der Politiker den Sinn der europäischen Zusammenarbeit verdeutlichen.

Um zu dokumentieren, was sich hinter dem Begriff Erbfeindschaft verbirgt, wagte Hogrefe sogar eine Zeitreise bis ins späte 18. und frühe 19. Jahrhundert, als sich Deutsche und Franzosen in mehreren Kriegen bekämpften. So habe Napoleon für seinen Feldzug gegen Russland auch 64 Jugendliche zwischen 17 und 18 Jahren aus dem damals von Frankreich besetzten Amt Thedinghausen in die Grande Armee berufen. Nur elf junge Leute kehrten zurück, die anderen verhungerten jämmerlich oder erfroren in Eis und Schnee. "Was glaubt Ihr, wie die Deutschen damals auf die Franzosen zu sprechen waren?", fragte Hogrefe in die Runde.

Erst nach dem II. Weltkrieg und mittlerweile sechs Kriegen gegeneinander hätten kluge Staatsmänner den Weg zum dauerhaften Frieden geebnet. Im zweiten Part referierte Hogrefe über den Einfluss der EU in der Region sowie die Möglichkeiten und Chancen, die sich den Jugendlichen bieten. "Alle jungen Leute sollten für eine bestimmte Zeit ins Ausland gehen und Erfahrungen sammeln", lautete Hogrefes Botschaft an die Thedinghauser Schüler.

Anhand von Arbeitsblättern zeigte der 63-jährige Christdemokrat die Vorteile der Union auf und animierte die Schüler zum Mitmachen. Hogrefe stellte auch die große Bedeutung eines geeinten Europas heraus, vom dem gerade auch die junge Generation profitieren könne. In einem kurzen Film machte Hogrefe zudem deutlich, wie die EU Niedersachsen fördert.

"Der Projekttag in Thedinghausen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele aufgeweckte Schüler erlebt, vor allem im zweiten Teil meines Beitrags", resümierte Wilhelm Hogrefe.



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Leserkommentare
l.milde am 19.05.2013 13:52
Ich finde es ganz erstaunlich wie ein Mann wie Kevin de Bruyne hochgejubelt wird. Warum schießt denn ein Petersen keine Tore mehr, weil unser lieber ...
gvl825 am 19.05.2013 13:44
Ich kann ja verstehen, dass hier jetzt gefordert wird, dass Lemke, Fischer, Trainerstab und sogar Eichin gehen sollen. Aber das wäre des Guten doch ...
 
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