
"Dieses Thema passt einfach zu Lemwerder, weil das entsprechende Lebensgefühl hier sehr präsent ist", kommentierte die zurückgekehrte Einrichtungsleiterin Marika Knuth. Diese Einschätzung zeigte sich in der sorgfältig gebastelten Tisch- und Raumdekorationen und beim gewohnt souveränen Auftritt des Stedinger Shanty-Chores, bei dem sich auch die Zuhörer im Festzelt als erstaunlich textsicher erwiesen. "Alle unsere Mitarbeiter und auch einige Bewohner brachten sich gleichermaßen kreativ und einsatzfreudig in die Vorbereitungen mit ein", lobte Knuth den Teamgeist ihrer Belegschaft.
Ansonsten bot sich den Bewohnern und etwa 100 Gästen von außerhalb des Hauses das vertraute Bild: Gegenüber dem mit maritimen Dekorationen geschmückten Festzelt, in dem abwechselnd der Stedinger Shanty-Chor und Awo-Ortsvereinsgründer Andreas Jabs (als DJ) für die musikalische Umrahmung des Festnachmittags sorgten, tummelten sich die ganz jungen Hausbesucher auf einer großen Hüpfburg. Im Rahmen einer Tombola wurden über hundert kleinere und größere Sachpreise verlost, die von örtlichen Gewerbetreibenden gestiftet worden sein. Verlierer gab es keine: Auch Nieten wurden mit einem kleinen Trostpreis entlohnt. Dem Festmotto entsprechend hatte auch die Belegschaft des Hauses sogar ihre "Arbeitskleidung" angepasst und kümmerte sich als "Süßwassermatrosencrew" um die Anliegen der Festteilnehmer. "Kapitänin" Marika Knuth, deren Rückkehr ihren einstigen Nachfolger Stefan Westerholt nun auch zu ihrem Vorgänger macht, versprach, das Ruder im "Haus am See" nun längerfristig in der Hand zu behalten: "Die nächsten dreißig Jahre möchte ich meine Arbeit hier fortsetzen. Danach ziehe ich dann selber hier ein."








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