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Stephan Schlenker warnt vor medizinischer Unterversorgung „Ein Kinderarzt ist definitiv zu wenig“

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Dr. Stephan Schlenker, Bürgerschaftsabgeordneter.
Dr. Stephan Schlenker, Bürgerschaftsabgeordneter.

Es gibt derzeit noch zwei Kinderärzte in Blumenthal, ab nächstem Jahr möglicherweise nur noch einen. Was ist der Grund dafür, dass sich keine Nachfolger für die Arztpraxen finden?

Ein Student informiert sich heute mehr als früher. Die Frage, wie man sich eine Existenz aufbauen kann, wird für neue Kinderärzte immer schwieriger. Die Geldmenge, die in der Praxis zu verdienen ist, ist relativ gering. Es ist unattraktiv. Kinderärzte sind in der Leiter derer, die Geld bekommen, sehr weit unten angesiedelt.

Was bedeutet das für die Versorgung der Kinder in Blumenthal, wenn keine Kinderärzte dazu kommen?

Es ist extrem schwierig für einen Kinderarzt, für alle Probleme in dem sozialen Brennpunkt da zu sein. Ein einziger Kinderarzt in Blumenthal ist definitiv zu wenig. Denn ein Kinderarzt ist nicht nur in der Praxis. Er muss sich auch in das Netzwerk hineinbegeben, das es im Stadtteil gibt. Das sind die Kitas, Schulen und das Jugendamt. In Lüssum ist es so geregelt, dass die Kinderärzte mit dem Jugendamt über Kinder, die große Probleme haben, sprechen.

Das ganze Interview lesen Sie morgen in der Norddeutschen.



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Leserkommentare
RogerT am 18.05.2013 13:53
Wenn ich so sehe, wie die Radfahrer, gerade im Viertel, kamikazemäßig unterwegs sind, wundert es mich ehrlich gesagt, dass hier nicht mehr Unfälle ...
calcetin am 18.05.2013 13:24
Wenn die Strassenbahnschienen die Radfahrer gefährden, dann müssen sie, für eine fahrradfreundliche Stadt, eben verschwinden!

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