Der zu Beginn der Sanierung festgestellte Durchschnittswert von etwa 1100 Mikrogramm Benzol pro Liter Wasser sei auf etwa ein Zehntel gefallen, der von den Behörden vorgegebene Sanierungszielwert von 10 Mikrogramm/Liter bei der Mehrzahl der Monitoringpegel bereits unterschritten. Die Messwerte einzelner Pegel könnten zwar noch schwanken, "doch ist bereits heute vom Erfolg der Sanierungsmaßnahme auszugehen", schreibt das Unternehmen.
Beim Air-Sparging wird dem oberflächennahen Grundwasser Luft zugeführt. Damit werde der biologische Abbau des Benzols im Grundwasser angeregt, erläutert die RWE Dea. Nach Erreichen des Sanierungszieles fänden weitere Kontrollen statt, um den langfristigen Erfolg der Maßnahmen sowie den weiteren natürlichen Abbau zu dokumentieren.
Für die Sanierung eines weiteren Abschnitts an der Lagerstättenwasserleitung 954 ist nach Firmenangaben der dafür nötige Betriebsplan beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) beantragt worden. Bereits im Zulassungsverfahren befinde sich der Betriebsplan zum Rückbau der Leitung 954 in Richtung Panzenberg. Damit solle noch im Sommer begonnen werden.







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