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Kunstausstellung "Hommage an Marga" im AllerCafé eröffnet / Bilder sind an jedem Sonn- und Feiertag bis Ende Juni zu sehen "Melodien für die Augen"

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Mit großem Elan hätten Marga und Eckart Schormair in den späten 1960er Jahren ein nun denkmalgeschütztes Fachwerkhaus restauriert und vor dem Verfall bewahrt. Dieser Gestaltungswille setze sich in Marga Schormairs Kunst fort, betonte bei der Ausstellungseröffnung Hauke Schormair, einer der drei Söhne der Künstlerin. "Meine Mutter hat Kunst stets allein geschaffen, sie hat sich selten mit anderen Menschen besprochen oder ist deren Ratschlägen gefolgt. Sie hat gemacht, was und wie sie es für richtig erachtete. Damit hat sie einen sehr persönlichen Stil entwickelt", beschrieb Hauke Schormair das künstlerische Wirken seiner aus Hamburg stammenden Mutter. Sein in Bayern geborener Vater habe auf der Durchreise Gefallen am Dorf Otersen gefunden. Mit der Restaurierung mehrerer Fachwerkgebäude hat der frühere Vorsitzende der Kreisjägerschaft seine gestaltende Handschrift im Ortsbild von Otersen hinterlassen, sagte Hauke Schormair.

Die Flötengruppe Otersen bereicherte die Ausstellungseröffnung musikalisch, und Adelheid Schwägermann aus Wittlohe erinnerte auch mit einem Gedicht an die Gründung der Flötengruppe vor 15 Jahren und die Übungsabende bei Marga Schormair.

Sylvie Hacault aus Otersen, Mitglied im Verdener Atelier "Malzeit am Wall", hatte die Ausstellung gemeinsam mit Hauke Schormair vorbereitet und hielt die Laudatio. "Ihre beiden Leidenschaften, die Musik und das Malen, bildeten ihr besonderes Konzept. Daraus resultiere eine musikalische Komposition, bei der helle, leichte Töne mit tiefen dunklen Akzenten harmonisieren", sagte Hacault im Rahmen der Eröffnung und ergänzte: "Margas Werke sind Melodien für die Augen. Das Schöne an der Kunst sind nicht die Motive, die man betrachtet, sondern das Empfinden, die emotionale Reaktion, die es hervorruft."

Zum Abschluss der gut besuchten Ausstellungseröffnung zitierte Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning einen Gästebucheintrag aus dem Internet bei www.otersen.de. Es sei eine "großartige Idee, eine Ausstellung mit Werken von Marga, also meiner Oma zu zeigen". Elisabeth Schormair, die momentan in Singapur lebt, hat über das Internet von der Ausstellung erfahren.

Die Ausstellung "Hommage an Marga" ist an jedem Sonn- und Feiertag bis mindestens Ende Juni von 14 bis 17 Uhr im AllerCafé in Otersen zu sehen. Günter Lühning bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die diese besondere Ausstellung mit Werken aus dem Familienbesitz möglich gemacht hätten.



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delles.wiki am 18.09.2014 20:40
"(...) Lieber Bundesliga in der XY-Arena als Zweite Liga im Weserstadion (...)."
Diesen Zusammenhang sehe ich nun allerdings nicht ...
Akire am 18.09.2014 19:46
Schade, dass den Herrn Strohmann das Votum der Bürger aus der Weser-Kurier-Befragung nicht interessiert. Aber, im Moment stehen ja auch keine Wahlen ...
 
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