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Großeinsatz in Worphausen Feuer zerstört Einfamilienhaus

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Die Einsatzkräfte wurden gegen 23.40 Uhr alarmiert. "Uns wurde ein Mittelbrand gemeldet, als wir auf der Einfahrt eintrafen, sahen wir, dass sich daraus bereits ein Vollbrand entwickelt hatte", so Garbade. "Deshalb alarmierten wir umgehend die Feuerwehren Lilienthal-Falkenberg und St. Jürgen und im weiteren Verlauf die Wehren aus Seebergen und Heidberg. Es ging darum, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser zu verhindern – was uns auch gelang." Im Einsatz waren zirka 100 Feuerwehrleute, ebenso die Polizei "und die DRK-Kreisbereitschaft, die wir wegen der starken Verqualmung angefordert hatten", so Garbade. Einige Anwohner hätten auch über Kopfschmerzen geklagt.

Eine Feuerwehrfrau hat laut Polizeiangaben leichte Verletzungen bei den Löscharbeiten erlitten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf zirka 250000 Euro. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis gestern Mittag, im Laufe des Nachmittags mussten noch ein paar Glutnester nachgelöscht werden, so Garbade.

Beamte des Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Polizei in Osterholz-Scharmbeck haben die weiteren Ermitllungen aufgenommen. Die Brandursache ist allerdings nach wie vor unklar. Der hohe Zerstörungsgrad erschwere die Ermittlungen, so die Polizei. Auch eine Befragung der 63-jährigen Hausbesitzerin und ihres fünf Jahre älteren Lebensgefährten habe im Hinblick auf die mutmaßliche Brandentstehung bislang wenig Neues erbracht.

Danach waren die beiden gegen 23.40 Uhr wach geworden, weil einer ihrer beiden Hunde aufjaulte. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude bereits stark verqualmt. Ohne etwas mitzunehmen, sprangen sie aus dem Fenster ihres zurzeit im Umbau befindlichen Hauses, das kurz danach im Vollbrand stand, teilt die Polizei mit. Die beiden Hunde des Paares, ihre zwei Katzen und ein Papagei kamen in den Flammen um. Während der 68-jährige Lebensgefährte der Hausbesitzerin die Klinik am Donnerstagmorgen wieder verlassen konnte, musste die 63-Jährige mindestens noch für eine weitere Nacht im Krankenhaus bleiben.



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Leserkommentare
ExMueller am 19.06.2013 12:34
Die Schule liegt in einem kleinen Wohngebiet,haben die Anwohner denn nichts gehört?Und das in einem Dorf!Unfassbar!
tommi24 am 19.06.2013 11:21
Es gäbe diese Möglichkeiten, aber es sind die Hände gebunden, man will es nicht! Warum wohl???
 
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