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Axstedter Rat stimmt über Antrag der SPD ab / Grundstück soll durch Feuerwehr genutzt werden Gemeindebüro droht der Abriss

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Axstedt. Jürgen Rhau (CDU) war überrascht. "Ich kann es kaum glauben, dass ihr das Gebäude einfach so aufgebt. Jetzt sehe ich es schwarz auf weiß", erregte er sich bei der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Wegebau der Gemeinde Axstedt. Die mehrheitsbildende Fraktion der SPD SPD will das alte Gemeindebüro abreißen lassen.

Norbert Bullwinkel (SPD) brachte ihre Sicht auf den Punkt: "Der Abriss des Gemeindebüros ist wirklich schade. Aber die Kosten sind irre." Das Dach des alten Gebäudes sei marode, die obere Etage aus Sicherheitsgründen gesperrt. Und: Eine vernünftige Verwendung für das Haus direkt an der Feuerwehrwache scheint nicht in Sicht. Die Ratsmitglieder der SPD wollen deshalb einen Vorschlag der Samtgemeinde Hambergen nutzen. "Die Samtgemeinde schlägt vor, ihr das Nutzungsrecht zu übertragen", erläuterte Harald Giese (SPD), der die Sitzung vertretungsweise leitete. Sie würde den Abriss übernehmen und das Gelände der Feuerwehr zur Verfügung stellen. Die beste Lösung für die SPD.

Jürgen Rhau (CDU) sieht das anders. "Wir könnten das Gebäude vielleicht noch verkaufen", sagte er. Möglicherweise eigne es sich noch als Lagerraum oder Ähnliches. Rhau hat offenbar auch Einnahmen für die Gemeinde im Sinn – auch wenn diese gering ausfallen könnten.

Harald Giese ist skeptisch. "Dann hätte sich schon jemand gefunden." Der Verwaltungsvertreter Friedhelm Lütjen erinnerte: "Die Situation mit der Feuerwehr ist für eine Nutzung nicht glücklich." Außerdem bleibe das Grundstück im Besitz der Gemeinde Axstedt. Ein späterer Verkauf sei immer noch möglich.

Bürgermeister Udo Mester will möglichst schnell einen Schlussstrich unter die Sache ziehen. Das Thema beschäftige den Rat schon seit langer Zeit. "Ich kann die Einstellung verstehen. Viele sind mit dem Gebäude aufgewachsen und dort noch zur Schule gegangen. Aber wir müssen jetzt den Deckel drauf machen", meinte er.

Mester schlug vor, der Übertragung an die Samtgemeinde zuzustimmen. Parallel könnte noch versucht werden, das Gebäude zu verkaufen. Der Abriss könne ohnehin erst erfolgen, wenn Ersatz für das Gemeindebüro und das Archiv gefunden worden sei. Die Suche soll aber bis zum Sommer limitiert sein. Diesem Vorschlag konnte sich auch Rhau anschließen.



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Leserkommentare
juergenkluth am 24.10.2014 14:18
Sehr geehrter Herr Lüder, ich korrigiere meine oben genannten Meinung.
Nach Recherchen im Internet darf ich behaupten das es nachweislich ...
alterwaller am 24.10.2014 14:06
@tommi24
Wie gesagt: Eher für den Alk-Verkauf. Dann würden sich vielleicht noch mehr statt mit Alk mit Cannabis zudröhnen
 
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