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Oliver Koller kandidiert für die FDP im Landkreis Osterholz Mit dem Gang zur Wahlurne ein Zeichen setzen

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Auf diesem Gelände nahe der A 27 zwischen Ihlpohl und Platjenwerbe soll nach Ansicht von Sportfreunden und einigen Polit
Auf diesem Gelände nahe der A 27 zwischen Ihlpohl und Platjenwerbe soll nach Ansicht von Sportfreunden und einigen Politikern ein Sportplatz für geschätzte 2,4 Millionen Euro entstehen. Doch der für den 17. Juni datierte Bürgerentscheid dazu könnte durch die heutige Ratsabstimmung gestoppt werden.

Reagiert hat der Osterholz-Scharmbecker aber auch persönlich auf unsere kritische Zwischenbilanz über den müden Kommunalwahlkampf im Allgemeinen und seiner Kandidatur im Besonderen ("Wurst statt Wahlkampf" vom 3. September). Dabei wendet er sich unter anderem gegen das Bild, er verfüge über keinerlei kommunalpolitische Erfahrung. Bezogen auf den Landkreis Osterholz mag das stimmen - zumindest ein Rats- oder Kreistagsmandat hatte er bislang im Kreis noch nicht.

Doch nicht unterschlagen werden sollen die Jahre, die Koller als junger Liberaler in Bremen politisch engagiert war.Von 1990 bis 2001 gehörte er dem Beirat des Bremer Stadtteils Burglesum an, acht Jahre davon als Sprecher des Verkehrsausschusses. Zwischen 1991 und 1995 wirkte er als Deputierter der Bürgerschaft im Landesjugendhilfeausschuss mit. Bis zu seinem Umzug in den Landkreis Osterholz war Koller für die FDP als Landesgeschäftsführer tätig. "Ich bin kommunalpolitisch also nicht ganz unbeleckt", sagt der 44-Jährige.

Koller ist zur Landratswahl angetreten, weil es für ihn zur Demokratie schlicht dazugehört, zwischen mehreren Kandidaten wählen zu können. Um den Landratsposten auszuüben, müsse man nicht unbedingt Verwaltungsfachmann sein, sagt er. Der Landrat sei eben mehr als nur der Chef der Kreisverwaltung, er habe auch ein politisches Amt. Für den 11. September wünscht sich der 44-Jährige, der als Verkaufsleiter in einem Bremer Autohaus arbeitet, dass möglichst viele Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Dieses sei ein hohes Gut, das in der Welt noch nicht selbstverständlich sei. "In Libyen und Syrien lassen sich Menschen im Kampf für diese Freiheiten totschießen", betont der Liberale. Mit dem Gang zur Wahlurne könnten die Bürger ein Zeichen setzen, dass man diese Rechte hierzulande zu schätzen wisse.



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svwhesse2 am 24.05.2013 19:35
@Paulchen 77

vielen Dank für deinen Kommentar. Genauso sehe ich das auch!!
Netzorath am 24.05.2013 19:13
@adagiobarber

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