Fast alles sei in trockenen Tüchern. Lediglich mit einem Lieferanten sei man noch in Verhandlungen, teilt Meyer mit und stellt schon mal einen groben Zeitplan vor. Mitte Mai solle die Wiese gemäht werden, dann stehe dem Anlegen von Wegen nichts mehr im Wege. "Auch die Masten für das Licht können dann aufgestellt werden", sagt Meyer. Die Abmachungen mit der benachbarten Brinkumer Kooperativen Gesamtschule seien ebenfalls getroffen. Die Teilnehmer des Zeltlagers könnten die Sportplätze sowie die Duschen nutzen. Außerdem soll auf dem Schulgelände ein Internetcafé entstehen. Auch Container, in denen beispielsweise Sanitäter und die Lagerzeitung untergebracht werden sollen, sollen auf dem Schulgelände Platz finden.
Auf dem insgesamt rund 12,5 Hektar großen Zeltlagergelände soll auch ein Westerndorf entstehen. "Wir wollen den Jüngeren mal zeigen, wie man früher gelebt hat", erklärt Meyer den Hintergrund. Das Dorf könne auch von Gästen besucht werden. "Besucher können am Bogenschießen teilnehmen, und auch Ponys werden vor Ort sein. Zudem werden jeden Tag verschiedene Workshops angeboten. Die Kinder können auch Medaillen mit dem Logo des Zeltlagers schmieden." An zwei Abenden während des Zeltlagers, das vom 21. bis zum 29. Juli über die Bühne geht, soll es einen Disko-Abend geben. "Da können auch Besucher kommen, aber es kostet Eintritt", erläutert Meyer. Auch die Organisation der Wettkämpfe und Spiele sei abgeschlossen. "Es wird einen Nachtorientierungsmarsch und einen Bootswettbewerb auf dem Silbersee geben." Wenn das Wetter mitspielt, wollen die Jugendlichen auch einen Pendeldienst mit einem Kremserwagen vom Lager zum Silbersee anbieten.
Eigentlich ist Meyer ein "Feuerwehrrentner", wie er selber sagt, aber weil er vor drei Jahren die Idee gehabt habe, das Zeltlager nach Brinkum zu holen, sei er nun auch der Kopf des Organisationsteams. "Ich soll die Sache jetzt auch zum Abschluss bringen", sagt er und lacht.








Niederschlagswahrscheinlichkeit: 
Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »