Zu den Ideen zählten eine gemeinsame Fahrt zur Schatzausstellung nach Hannover, aber auch Geschichten- und Malwettbewerbe in Schulen und Kindergärten, in Sportvereinen und der Jugendfeuerwehr, zu denen dann der Ortsrat Preise vergeben würde. Es ging auch darum, wie man den Fundort oder vielleicht nur das Gebiet markieren könne – unter Umständen auf dem Hohen Berg mit einer der NEL-Röhren (Nordeuropäische Erdgasleitung), bei deren Verlegung der Goldhort aufgefunden worden war. Außerdem auf der Liste: die Stelle für einen Historiker im Landkreis, ein Goldfest in Gessel, ein "Fundstellen-Goldweg", ein Maislabyrinth mit einem verborgenen Schatz innen, eine Internet-Dokumentation und die Frage nach einem neuen Wappen für Gessel.
Der stellvertretende Ortsbürgermeister und Koordinator Gerhard Thiel präsentierte die Liste, und nun konnten sich die Interessierten zu einzelnen Punkten in Untergruppen zusammentun. In diesem Fall waren mit von der Partie: Ex-Bürgermeister Rolf Meyer und Renate Suurmann sowie vom Ortsrat Bürgermeister Johann Hüneke, Katrin Wiemers, Claus Albers und Franz-Josef Schulte. Natürlich mussten einzelne Punkte noch genauer betrachtet werden, wobei manches wieder gestrichen werden konnte. Wie unter anderem das Maislabyrinth, das doch eher eine private Angelegenheit sei.
Andere Punkte hatte Schulte schon in Eigenregie übernommen. Für das Wappen hatte er sich Gedanken gemacht und einen Entwurf mitgebracht, auf dem drei Felder zu sehen sind; in einem natürlich der Goldschatz. Da Gessel traditionell kein eigenes Wappen hat, dürfte das auf einen langen Antragsweg geschickt werden müssen, vermuteten die Anwesenden. Auch an die Internet-Dokumentation hatte sich Schulte schon gesetzt und konnte stolz verkünden, dass unter www.gessel-leerssen.de seit neuestem einiges zu finden sei.
Nun gibt es eine Geschichts-Arbeitsgruppe, die sich möglicherweise auch mit einem verschollenen germanischen Dorf befasst und vielleicht als VHS-Kursus stattfinden wird. Außerdem die AG zu den Wettbewerben in Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Schulen. Die Darstellung am Hohen Berg blieb unklar. Und für die gemeinsame Fahrt wurde beschlossen, dass sie jeder allein bezahlen müsse, Zeitraum eher im nächsten Jahr. Wer gern bei einer dieser Arbeitsgruppen mitmachen möchte, sollte sich per E-Mail mit Gerhard Thiel in Verbindung setzen: gthiel.sy@googlemail.com.








Niederschlagswahrscheinlichkeit: 
Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »